De­fi­ni­tion

Was ist eine in­trau­te­rine In­se­mi­na­tion?

Bei einer In­se­mi­na­tion werden im Labor auf­be­rei­tete Sa­men­zellen wäh­rend der frucht­baren Tage einer Frau über einen Ka­theter di­rekt in die Ge­bär­mutter über­tragen. Dieser Vor­gang ist je nach Dia­gnose bei Paaren meis­tens der erste Schritt in der Kin­der­wunsch­be­hand­lung. Er wird häufig an­ge­wendet, wenn der Mann zu wenig Sper­mien hat. Das Ziel der In­se­mi­na­tion ist es, mög­lichst viele po­tente Sa­men­zellen zur Ei­zelle der Frau zu trans­por­tieren. Dabei ist es wichtig, den per­fekten Zeit­punkt im Zy­klus der Frau zu be­stimmen. Die In­se­mi­na­tion gilt für die Frau als we­niger be­las­tend als an­dere Be­hand­lungen — trotz vor­an­ge­gan­gener Hor­mon­the­rapie, die in den meisten Fällen dazu dient, die Rei­fung meh­rerer Ei­zellen zu för­dern. Man spricht von einer ho­mo­logen In­se­mi­na­tion, wenn das Sperma des Part­ners, oder von einer he­te­ro­logen In­se­mi­na­tion, wenn das Sperma eines Spen­ders ver­wendet wird.

Er­folg

Wie hoch sind die Er­folgs­chancen einer IUI?

Die Er­folgs­chancen für eine IUI hängen von ver­schie­denen Fak­toren ab. Ent­schei­dend ist vor allem das Alter der Frau. Je älter eine Frau wird, desto we­niger Ei­zellen hat sie und desto we­niger fruchtbar ist sie. Die Ei­zell­re­serve wird ge­messen mit dem In­di­kator AMH (Anti-Müller-Hormon) und den Hor­monen FSH und LH. Je besser die ova­ri­elle Re­serve, desto besser die Er­folgs­aus­sichten der Be­hand­lung.

Frauen unter 35 Jahren haben eine Chance von 10–15%, in einem ein­zigen In­se­mi­na­ti­ons­zy­klus schwanger zu werden. Die Er­folgs­quote ist ge­ringer, wenn eine Ei­lei­ter­ob­struk­tion, eine En­do­me­triose oder eine Un­frucht­bar­keit seit mehr als drei Jahren be­steht.

Ab­lauf

Wie läuft die In­se­mi­na­tion im Kin­der­wun­sch­zen­trum ab?

In der Regel geht der IUI Be­hand­lung fast immer eine hor­mo­nelle Sti­mu­la­tion voraus mit dem Ziel, eine per­fekte Rei­fung der Ei­zelle zu er­rei­chen. Für die Sti­mu­la­tion werden je nach Aus­gangs­si­tua­tion Me­di­ka­mente ver­ab­reicht, die ein hor­mo­nelles Un­gleich­ge­wicht aus­glei­chen. Denn erst wenn min­des­tens ein Fol­likel (Eibläschen) her­an­ge­reift ist, kann eine In­se­mi­na­tion nach vor­he­riger Auslösung des Ei­sprungs statt­finden.

Bei Paaren gibt der Mann im Voraus eine Sa­men­probe ab, die im Labor auf­be­reitet wird. Für an­dere Be­hand­lungs­wege wird Fremd­sperma aus der Kryo­kon­ser­vie­rung ver­wendet. Die auf­be­rei­teten Sa­men­zellen werden mit Hilfe eines Ka­the­ters nach dem Ei­sprung der Frau di­rekt in die Ge­bär­mutter über­tragen. Die Be­fruch­tung, also die Ver­ei­ni­gung von Ei- und Sa­men­zelle, findet di­rekt im Ei­leiter statt.

Ri­siken

Welche Ri­siken gibt es bei einer In­se­mi­na­tion?

Die ei­gent­liche Sa­men­über­tra­gung ist re­lativ un­kom­pli­ziert und schmerz­frei. Je­doch kann die vor­he­rige Hor­mon­be­hand­lung be­las­tend für den Körper sein und ist mit ge­sund­heit­li­chen Ri­siken ver­bunden. Sehr selten kann sie zum so­ge­nannten Über­sti­mu­la­ti­ons­syn­drom führen, einer “Über­re­ak­tion” des Kör­pers der be­han­delten Person auf die Hor­mon­prä­pa­rate. In der Folge können Bauch­schmerzen, Übel­keit, Span­nungs­ge­fühle im Bauch und Kurz­at­mig­keit auf­treten.

Durch die Hor­mon­sti­mu­la­tion können zudem meh­rere Ei­bläs­chen her­an­reifen. So er­höht sich die Wahr­schein­lich­keit für eine Mehr­lings­schwan­ger­schaft. Diese ist für Schwan­gere kör­per­lich deut­lich be­an­spru­chender. Das Ri­siko für vor­zei­tige Wehen und Früh­ge­burten ist bei Mehr­lings­ge­burten eben­falls er­höht.

Kosten

Kosten einer IUI

Die Kosten für eine In­se­mi­na­tion schwanken zwi­schen den Bun­des­län­dern und den Kin­der­wun­sch­kli­niken. Wer die IUI mit Hor­mon­be­hand­lung durch­führen lässt, muss die Kosten für die Me­di­ka­mente tragen. Hinzu kommen die Be­hand­lungs­kosten der Klinik. Du kannst mit durch­schnitt­lich 400 bis 800 Euro pro Be­hand­lungs­zy­klus rechnen.

Kos­ten­über­nahme durch die Kran­ken­kasse

Oft­mals über­nehmen Kran­ken­kassen zu­min­dest einen Teil der IUI Be­hand­lungs­kosten für ver­hei­ra­tete, he­te­ro­se­xu­elle Paare. Es lohnt sich daher, vorab mit der ei­genen Kran­ken­kassen Rück­sprache zu halten, welche Leis­tungen an­ge­boten werden.

Über Fer­tilly

Wir bei Fer­tilly haben es uns zur Auf­gabe ge­macht, Paare (homo- und he­te­ro­se­xuell) und Sin­gles auf dem Weg zur Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu be­gleiten. Dabei ist es uns wichtig Trans­pa­renz im Be­reich der An­ge­bote zum Thema Kin­der­wunsch zu schaffen, In­for­ma­tionen und Wissen zu den Themen Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu helfen, die am besten pas­sende Kin­der­wun­sch­klinik zu finden. Durch Ko­ope­ra­tionen mit erst­klas­sigen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land werden An­fragen über Fer­tilly be­vor­zugt be­han­delt. Somit um­gehen un­sere Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten die sonst meist langen War­te­zeiten und kommen schneller an ihr Ziel.

Du möch­test Dich weiter über Kin­der­wun­sch­zen­tren, Er­folgs­raten und Preise in­for­mieren, melde Dich gerne über diesen Fra­ge­bogen bei uns. Wir be­raten Dich kos­tenlos und un­ver­bind­lich.

 

Wie läuft die Be­ra­tung ab?

  • Be­ant­worte uns im On­line For­mular erste Fragen um einen Termin zu bu­chen. So können wir im Ge­spräch besser auf Deine Be­dürf­nisse ein­gehen.

  • Wir finden den besten An­sprech­partner für Deinen kon­kreten Fall. Plane für die Be­ra­tung 20 Mi­nuten Zeit ein.

  • Wir stellen Dir das für Dich pas­sende Kin­der­wun­sch­zen­trum aus un­serem Netz­werk vor, ver­ein­baren einen Termin und be­gleiten Dich bis zum er­füllten Kin­der­wunsch.

Sprich mit uns
Adina Reff

 „Wir hatten ins­ge­samt 18 künst­liche Be­fruch­tungen“

Chris­tiane und ich sind jetzt 16 Jahre zu­sammen und leben seit 2008 als ein­ge­tra­gene Le­bens­part­ner­schaft, seit 2018 als ver­hei­ra­tetes Paar. Von An­fang an war klar, dass wir uns Kinder wün­schen. Am besten drei. Wir sahen un­sere Nichten von Ge­burt an auf­wachsen, mit denen wir einen engen Kon­takt haben. Wir haben uns zu zweit immer als Fa­milie ge­sehen. An­dere Paare streiten sich, aber bei uns war klar: „Da kommt nichts da­zwi­schen“. Diese starke Ver­bin­dung ist seit An­be­ginn auch für un­sere Freunde und Fa­milie spürbar. Sie hat uns dabei ge­holfen, als “nor­males Paar” wahr­ge­nommen zu werden. Un­sere Mütter hatten kein Pro­blem mit un­serer Ver­part­ne­rung, und doch fiel am „Hoch­zeitstag“ der Satz: „Schade nur, dass wir dann wohl keine Enkel be­kommen.“

„Mit wie­viel Mann möchten wir er­ziehen?“

Wir haben uns viele Ge­danken ge­macht, welche Mög­lich­keiten wir als gleich­ge­schlecht­li­ches Paar beim Thema Kin­der­wunsch hätten — zum Bei­spiel auch über die Frage: „Mit wie­viel Mann möchten wir er­ziehen?“ Wir wollten keinen ho­mo­se­xu­ellen Freund fragen, ob er leib­li­cher Vater un­seres Kindes werden will. Das er­schien uns zu kom­pli­ziert. Und so ent­schieden wir, dass wir selbst er­ziehen wollen, ohne Vater, der Rechte an­meldet. Ich war da­mals 33 Jahre und Chris­tiane 46 Jahre — zu alt für eine Ad­op­tion. Also kam nur eine Sa­men­spende in Be­tracht. Weil ich die Jün­gere von uns beiden bin, sollte ich das Kind aus­tragen.

Tipps zum Kin­der­wunsch beim Kir­chentag

Heut­zu­tage kann eine Be­hand­lung mit Spen­der­samen auch bei gleich­ge­schlecht­li­chen Paaren durch­ge­führt werden. 2009 war das noch an­ders und eine recht­liche Grau­zone. Die Kran­ken­kasse zahlte nichts, denn um Zu­schuss zur künst­li­chen Be­fruch­tung zu er­halten, hätten wir nach­weisen müssen, warum eine Schwan­ger­schaft auf na­tür­li­chem Weg nicht mög­lich ist. In un­serem Fall also ein schlechter Scherz!

Aus­ge­rechnet auf einem Work­shop des Kir­chen­tages im Frau­en­zen­trum zum Thema „Kin­der­wunsch“ haben wir dann die Be­kannt­schaft mit einer da­mals schwan­geren Al­lein­er­zie­henden ge­macht. Sie gab uns Tipps und Infos.

Das Ein­führen des Spermas musste ich selbst ma­chen

Wir fanden eine deut­sche Klinik sowie eine hie­sige Sa­men­bank. Das war im Früh­jahr 2009. Alles schien ein­fach. Über den Spender wissen wir nichts, außer, dass er in Eu­ropa wohnt. Selbst die Blut­gruppe er­fuhren wir nicht.

Der Ein­griff wurde no­ta­riell ab­ge­si­chert. Den letzten Schritt der In­se­mi­na­tion – das Ein­führen des Spermas mit­tels Ka­theter – habe ich selbst ma­chen müssen. Nach rund zwei Wo­chen kam dann die Info, dass es nicht ge­klappt hatte. Das war schon ent­täu­schend, aber wir gaben nicht auf.

Ich be­gann mit einer Hor­mon­be­hand­lung. Sie schien an­zu­schlagen – und nach der zweiten In­se­mi­na­tion er­fuhren wir, dass es ge­klappt hatte und ich schwanger war! Doch kurz darauf hatte ich eine Fehl­ge­burt. Nach dieser wun­der­schönen Nach­richt mussten wir plötz­lich mit so viel Ent­täu­schung klar­kommen. Das war nicht ein­fach, zumal der Arzt uns riet, nach der Fehl­ge­burt erst einmal eine drei­mo­na­tige Pause zu ma­chen.

Der schlimmste Mo­ment

Das Warten war furchtbar. Doch wir schafften es – und es folgte die nächste In­se­mi­na­tion. Und die nächste. Und die nächste. Immer ohne Er­folg. Vieles liegt in un­serer Er­in­ne­rung in einer Un­schärfe, aber ich er­in­nere mich noch gut an den schlimmsten Mo­ment, meinen ab­so­luten Tief­punkt. Ich weiß heute nicht mehr, der wie­vielte Ver­such es war. Ich weiß nur: Ich war al­lein zu­hause – Chris­tiane be­fand sich auf Dienst­reise — als das Te­lefon klin­gelte. Ich wusste, dass dieser Anruf von der Klinik war und man mir mit­teilen würde, ob es diesmal ge­klappt hatte oder nicht. Ich ging ans Te­lefon und er­fuhr, dass auch dieser Ver­such er­folglos ge­blieben war. Da habe ich etwas getan, was ich nie zuvor und nie mehr da­nach getan habe: Ich suchte und fand in einer Schub­lade ir­gend­eine alte Pa­ckung Zi­ga­retten. Und ich fand Al­kohol. Dann be­trank ich mich und rauchte eine nach der an­deren. Es war furchtbar.

Lesbisches Paar

Unser Glaube hat uns viel Kraft ge­geben

Ins­ge­samt hatte ich genau 16 er­folg­lose In­se­mi­na­tionen. Es war ein end­loser Ritt. Rück­bli­ckend sind wir selbst er­staunt, wie wir diese an­stren­gende Zeit durch­ge­standen haben. Ich denke, unser Glaube hat uns viel Kraft ge­geben. Aber auch die fel­sen­feste Be­zie­hung zwi­schen Chris­tiane und mir. Es hat mich so ge­stützt, die ab­solut pas­sende Part­nerin an meiner Seite zu wissen. Aber auch un­sere Fa­mi­lien gaben uns Kraft, weil sie uns ab­solut so nahmen, wie wir sind.

Und den­noch hatten Chris­tiane und ich manchmal un­ter­schied­liche An­sichten. Denn na­tür­lich war die Be­las­tung auch fi­nan­ziell deut­lich spürbar. Ich hätte mir noch Geld von Freunden ge­liehen, um wei­tere Ver­suche zu starten. Aber Chris­tiane ist vom Typ eher sach­lich und sie hat mich ge­bremst. Wir hatten uns einen End­punkt ge­setzt: Wenn Chris­tiane 50 ist, ist Schluss mit dem Thema Kin­der­wunsch.

Letzter Ver­such: ICSI

Ende 2012 war Chris­tiane 49 Jahre alt. Da ent­schieden wir uns, nach diesen 16 Ver­su­chen, schließ­lich für eine ICSI. Warum wir diesen Ent­schluss nicht schon vorher ge­fasst haben? Wir wissen es nicht. Si­cher hatte das auch wieder fi­nan­zi­elle Gründe, denn diese Be­hand­lung ist ja we­sent­lich teurer. Bei der ICSI haben wir dann er­fahren, dass von meinen neun ent­nom­menen Ei­zellen nur zwei qua­li­tativ gut waren. Das er­klärte rück­bli­ckend, warum die In­se­mi­na­tionen nicht von Er­folg ge­krönt waren.

Zwei Tage nach der Ent­nahme wurden die be­fruch­teten Ei­zellen wieder ein­ge­setzt. An das Warten er­in­nere ich mich noch heute, es war eine zwei­wö­chige Tortur. Am 22. Ok­tober 2012 kam der Anruf, auf den wir seit drei Jahren ver­geb­lich ge­wartet hatten: „Sie sind schwanger!“

Ultraschallbild

Die Schwan­ger­schaft als pures Glück

Ich er­in­nere mich an das gran­diose Ge­fühl in der Schwan­ger­schaft: Das Wissen, un­seren ersten Vier­zeller in mir zu wissen! Ich habe jeden Mo­ment ge­nossen – und bis auf ein biss­chen Sod­brennen fühlte ich mich wun­derbar. Die Ge­burt war da­gegen sehr kräf­te­zeh­rend und dau­erte 30 Stunden. Am 3. Juli 2013 kam Paulus dann auf die Welt. Das Kind, auf das wir so lange hatten warten müssen! Wir konnten uns gar nicht an ihm satt sehen.

Zwei Jahre nach Paulus’ Ge­burt ent­schieden wir uns für ein zweites Kind. Und diesmal klappte es auf An­hieb. Wir nutzten für die ICSI den glei­chen Spen­der­samen wie bei Paulus – was uns prak­tisch er­schien, denn so können beide Kinder später ge­meinsam ihren Vater ken­nen­lernen, wenn sie es wün­schen. Ein be­rüh­render Mo­ment fällt mir an dieser Stelle noch ein: An dem Tag, an dem mir die be­fruch­tete Ei­zelle in­ji­ziert wurde, hatten wir keine Be­treuung für den da­mals ein­ein­halb­jäh­rigen Paulus. Und so nahm ich ihn ein­fach mit. Das Ge­fühl, dass Paulus am Mo­nitor mit­ver­folgen konnte, wie seine spä­tere klei­nere Schwester in Form einer Ei­zelle in mir war – ein­fach un­be­schreib­lich schön!

Bi­bli­sche Namen

Unser Mäd­chen wurde also 2015 ge­boren. Und auch sie trägt, ge­nauso wie ihr Bruder, einen bi­bli­schen Namen: Rahel. Chris­tianes Wunsch war es, bi­bli­sche Namen zu wählen. Ich fand das zu Be­ginn nicht so gut, doch als ich sah, wie viele meiner vor­ge­schla­genen Namen bi­blisch waren, spürte ich: „Da hat Er mich wohl ge­leitet!“

„Der Papa wohnt in Eu­ropa“

Heute sind wir eine sehr glück­liche, total nor­male Fa­milie. Paulus, der acht Jahre alt ist, fragt beim Abend­brot öfter mal nach seinem Papa. Dann ant­worten wir ihm :„Ihr habt einen Papa, der wohnt nicht bei uns, aber in Eu­ropa.“ Damit gibt er sich zu­frieden. Wird er in der Schule ge­fragt, wer die an­dere Frau neben mir ist, sagt er ganz selbst­ver­ständ­lich „Na, das ist meine an­dere Mama“.

Rück­bli­ckend hätten wir uns na­tür­lich ge­wünscht, dass un­sere Kin­der­wun­schreise kürzer und we­niger be­las­tend ge­wesen wäre. Wir hätten si­cher­lich fi­nan­zi­elle Un­ter­stüt­zung ge­brau­chen können. Schade, dass es so schwierig ist, für ho­mo­se­xu­elle Paare, El­tern zu werden. Und dass wir — nur wegen des in­nigen Wun­sches, eine Fa­milie zu sein —  solch einen im­mensen Auf­wand be­treiben mussten.

Chris­tiane hat beide Kinder ad­op­tiert, für den Fall, dass mir etwas zu­stößt. Das war ein zau­ber­hafter Mo­ment, als wir das Ge­richts­ge­bäude ver­ließen und die voll­endeten Ad­op­tionen von Paulus und Rahel end­lich durch waren. Es gibt so viele zau­ber­hafte Mo­mente, man muss sie nur wahr nehmen.

Über Fer­tilly

Wir bei Fer­tilly haben es uns zur Auf­gabe ge­macht, Paare (homo- und he­te­ro­se­xuell) und Sin­gles auf dem Weg zur Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu be­gleiten. Dabei ist es uns wichtig Trans­pa­renz im Be­reich der An­ge­bote zum Thema Kin­der­wunsch zu schaffen, In­for­ma­tionen und Wissen zu den Themen Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu helfen, die am besten pas­sende Kin­der­wun­sch­klinik zu finden. Durch Ko­ope­ra­tionen mit erst­klas­sigen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land werden An­fragen über Fer­tilly be­vor­zugt be­han­delt. Somit um­gehen un­sere Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten die sonst meist langen War­te­zeiten und kommen schneller an ihr Ziel.

Du möch­test Dich weiter über Kin­der­wun­sch­zen­tren, Er­folgs­raten und Preise in­for­mieren, melde Dich gerne über diesen Fra­ge­bogen bei uns. Wir be­raten Dich kos­tenlos und un­ver­bind­lich.

Wie läuft die Be­ra­tung ab?

  • Be­ant­worte uns im On­line For­mular erste Fragen um einen Termin zu bu­chen. So können wir im Ge­spräch besser auf Deine Be­dürf­nisse ein­gehen.

  • Wir finden den besten An­sprech­partner für Deinen kon­kreten Fall. Plane für die Be­ra­tung 20 Mi­nuten Zeit ein.

  • Wir stellen Dir das für Dich pas­sende Kin­der­wun­sch­zen­trum aus un­serem Netz­werk vor, ver­ein­baren einen Termin und be­gleiten Dich bis zum er­füllten Kin­der­wunsch.

Sprich mit uns

„Liebes Fer­tilly-Team,

ich hatte Mitte Juli meine erste In­se­mi­na­tion und wie es scheint, hat es auch gleich ge­klappt. Ich bin also der­zeit schwanger, je­doch noch nicht über die “kri­ti­schen” 12 Wo­chen hinaus. Ich freue mich je­doch sehr, auch wenn nor­male Sorgen und Ängste immer mit­schwingen. Jetzt ist es wirk­lich ein Stück realer und na­tür­lich auch die Ver­ant­wor­tung, die mit meiner Ent­schei­dung einher geht. Ich bin je­doch zu­ver­sicht­lich und die Freude und Auf­re­gung über den neuen Le­bens­ab­schnitt über­wiegt! Ich möchte mich auch nochmal sehr dafür be­danken, dass ihr mich in den An­fängen so un­ter­stützt habt und mit den nö­tigen In­for­ma­tionen ver­sorgen konntet!“

Psy­cho­so­ziale Be­ra­tung bei Kin­der­wunsch

Lass Dich in­di­vi­duell und un­kom­pli­ziert von un­serer er­fah­renen sys­te­mi­schen Psy­cho­login und BKiD-zer­ti­fi­zierten Kin­der­wunsch­be­ra­terin Sonja In­dira Stei­nert auf Deiner Kin­der­wun­schreise be­raten.

Wofür brauche ich eine psy­cho­so­ziale Be­ra­tung bei Kin­der­wunsch mit Sa­men­spende?

Um in Deutsch­land eine Sa­men­spende zum Zweck einer Kin­der­wunsch­be­hand­lung (also z.B. bei in­trau­te­riner In­se­mi­na­tion, IVF oder ICSI) durch­führen zu lassen, muss vorab eine psy­cho­so­ziale Be­ra­tung zum Thema „Kin­der­wunsch mit Sa­men­spende“ statt­ge­funden haben.

Diese Be­ra­tung soll dazu bei­tragen, dass die Ent­schei­dung zu einer Sa­men­spende auf einem “in­formed con­sent” be­ruht, d. h. Emp­fänger sollen über akute als auch lang­fris­tige me­di­zi­ni­sche und psy­cho­lo­gi­sche Aspekte bei einer Sa­men­spende auf­ge­klärt und in­for­miert werden, um diese Ent­schei­dung auf der best­mög­lichsten Grund­lage zu treffen.

Das Be­ra­tungs­ge­spräch um­fasst in der Regel 60 Mi­nuten. Die Be­ra­tung kann te­le­fo­nisch, via Video-Call oder vor Ort in Berlin statt­finden.

Für die Ter­min­ver­ein­ba­rung: Kon­tak­tiere mich gerne unter sonja.steinert@fertilly.com

 

Sonja In­dira Stei­nert, sys­te­mi­sche The­ra­peutin & Kin­der­wunsch­be­ra­terin

 

“Als Psy­cho­login und sys­te­mi­sche The­ra­peutin steht für mich ein ge­samt­heit­li­ches Ver­ständnis und Kon­zept des Men­schen im Vor­der­grund. Zu diesem Kon­zept ge­hört die in­di­vi­du­elle Frucht­bar­keit und ein mög­li­cher­weise be­stehender Kin­der­wunsch. Sich diesen zu er­füllen, kann sich als kom­pli­ziert und lang­wierig er­weisen.

Dabei stehe ich Dir als BKiD-zer­ti­fi­zierte Be­ra­terin beim Thema Kin­der­wunsch all­ge­mein sowie spe­ziell bei Kin­der­wunsch­be­hand­lung mit Sa­men­spende zur Seite und be­gleite Dich in­di­vi­duell auf Deiner Kin­der­wun­schreise.”

Meine Qua­li­fi­ka­tionen:

  • Stu­dium der Psy­cho­logie
  • Aus­bil­dung zur sys­te­mi­schen The­ra­peutin
  • BKiD-zer­ti­fi­zierte Be­ra­terin für psy­cho­so­ziale Be­ra­tung bei Kin­der­wunsch

 

 

Hier fin­dest du alle Bei­träge mit Sonja In­dira Stei­nert
  • Im In­ter­view mit Vital

    Wenn es ums Thema Un­frucht­bar­keit geht, ist Fin­ger­spit­zen­ge­fühl ge­fragt. Denn hierbei han­delt es sich um ein sen­si­bles und mit scham­be­haf­tetes Ta­bu­thema, wor­über vor allem Männer nur un­gern spre­chen. Wir haben uns daher Rat von einer Ex­pertin ge­holt und mit Psy­cho­login und Kin­der­wunsch­ex­pertin Sonja In­dira Stei­nert ge­spro­chen. Lesen Sie hier, welche mög­li­chen Gründe eine Un­frucht­bar­keit beim Mann her­vor­rufen können, wie diese fest­ge­stellt werden kann und welche Mög­lich­keiten es gibt, um den­noch Kinder zeugen zu können.

     

    HIER GEHT ES WEITER ZUM GANZEN ARTIKEL

  • Im In­ter­view mit dem Ham­burger Abend­blatt

    Un­frucht­bar­keit: “Das Thema ist leider immer noch tabu – ins­be­son­dere unter Män­nern”. Je nach Sta­tistik braucht jedes sechste Paar, das sich Kinder wünscht, hier­zu­lande me­di­zi­ni­sche Un­ter­stüt­zung.

    Doch für die meisten ist Un­frucht­bar­keit nach wie vor ein Ta­bu­thema – vor allem unter Män­nern, wie eine ak­tu­elle re­prä­sen­ta­tive Um­frage der Kin­­der­­wunsch-Plat­t­­form Fer­tilly zeigt, die vom Ham­burger Markt­for­schungs­in­stitut Ap­pinio durch­ge­führt wurde.

    Ein In­ter­view mit Sonja Stei­nert, zer­ti­fi­zierte Kin­der­wunsch­be­ra­terin und Team­lei­terin bei Fer­tilly.

     

    HIER GEHT ES WEITER ZUM GANZEN ARTIKEL

  • Zu Gast in der Jolie

    Du ver­suchst und ver­suchst und ver­suchst, doch willst ein­fach nicht schwanger werden. Oder dir stehen keine Sper­mien zur Ver­fü­gung, weil du Single oder in einer ho­mo­se­xu­ellen Be­zie­hung bist? Dann könnte die künst­liche Be­fruch­tung deine Chance auf eine ei­gene kleine Fa­milie sein.

    Wir haben mit Sonja Stei­nert, zer­ti­fi­zierte Kin­der­wunsch­be­ra­terin und Team­lei­terin bei der Kin­­der­­wunsch-Plat­t­­form Fer­tilly, ge­spro­chen und sie alles Wich­tige rund um die as­sis­tierte Re­pro­duk­tion ge­fragt.

     

    HIER GEHT ES WEITER ZUM GANZEN ARTIKEL

  • Zu Gast bei Sprung im Ei — Der Kin­der­wunsch Pod­cast

    Sonja Stei­nert von Fer­tilly spricht über ihre ei­gene En­­­do­­me­­triose-Ge­­schichte, ihre per­sön­liche So­cial Free­­zing-Er­­fah­­rung und wie sie dies in die täg­liche Kin­der­wunsch­be­ra­tung ein­fließen lässt.

     

    HIER GEHT ES WEITER ZUM GANZEN ARTIKEL

     

Un­ter­stützt von

An­drea Helten

In­flu­encer und Kin­der­wunsch

Wenn Du einen un­er­füllten Kin­der­wunsch hast  – sei es als Paar oder als Single-Frau – brauchst Du Gleich­ge­sinnte und ein starkes Netz­werk. Ideal sind hier Netz­werk­treffen, in denen ein Aus­tausch statt­findet und In­for­ma­tionen ge­teilt werden. Doch auch die So­zialen Me­dien ma­chen es uns leicht, in Kom­mu­ni­ka­tion zu gehen und Men­schen zu folgen, die Ex­per­tinnen und Ex­perten auf ihrem Ge­biet sind. Oder aber Du folgst Gleich­ge­sinnten mit Kin­der­wunsch, die sich in einer ähn­li­chen Si­tua­tion wie Du be­finden. Hilf­reich sind auch Men­schen, die Dir sogar schon ei­nige Schritte voraus sind und die den Mut haben, ihre per­sön­li­chen Sto­ries mit uns zu teilen. Wir stellen Euch sechs In­flu­encer rund um das Thema „Kin­der­wunsch“ vor, deren Ge­schichten und Posts es wert sind, ge­lesen zu werden.

1. Die klas­si­sche In­flu­en­cerin: Mind­ofsina

Sina ver­eint mit 25.000 Fol­lo­wern eine große Fan­base hinter sich. Kein Wunder, denn die selbst­er­nannte ICSI-Kämp­ferin (sie und ihr Partner hatten acht ICSIs) ver­sorgt ihre Le­ser­schaft mit einer breiten Aus­wahl an Themen. Neben ihrer per­sön­li­chen Reise durch die zahl­rei­chen Kin­der­wunsch-Be­hand­lungen mit all ihren Ups and Downs sind das haupt­säch­lich auch Outfit-Vor­schläge oder be­zahlte Ko­ope­ra­tionen mit Un­ter­nehmen. Den­noch: Mit ihrer po­si­tiven Kämp­fer­natur ist Sina si­cher­lich ein wahres Vor­bild dafür, nicht auf­zu­geben. Ge­rade ist die ge­lernte Kran­ken­schwester end­lich Mutter eines Sohnes ge­worden und widmet sich fortan den Er­leb­nissen mit ihrem Wunsch­kind.

 

Sieh dir diesen Bei­trag auf In­sta­gram an

 

Ein Bei­trag ge­teilt von MOM LIFE X ICSIKÄMPFER X INSPO (@mindofsina)

2. Die Au­then­ti­sche: Dannis_kiwu_diary

„Liebe Ge­bär­mutter, es ist alles vor­be­reitet. Du kannst jetzt bitte los­legen.“ Wenn man Danni folgt (9750 Fol­lower) und ihre emo­tio­nalen Posts liest, möchte man sich ihren Wün­schen ein­fach nur an­schließen. Danni und ihr Mann haben eine lange Reise an ver­schie­denen Kin­der­wunsch­be­hand­lungen hinter sich. Und mit Bowie und Emma be­reits zwei Ster­nen­kinder. Es ist sehr be­rüh­rend zu lesen, wie Danni und ihr Mann das An­denken an ihre beiden ge­stor­benen Säug­linge im Alltag auf­recht­erhalten. Doch die beiden bleiben po­sitiv und nehmen nun einen neuen An­lauf für ihren großen Wunsch, ein Leben zu dritt.

 

Sieh dir diesen Bei­trag auf In­sta­gram an

 

Ein Bei­trag ge­teilt von 𝓓𝓪𝓷𝓷𝓲 ♥ (@dannis_kiwu_diary)

3. Gleich­ge­schlecht­li­ches Paar und Kin­der­wunsch: die.meusis

Die Fol­lo­wer­zahl von Die Meusis ist im Ver­gleich zu den der beiden vor­he­rigen zwar noch über­schaubar (ak­tuell 650 Fol­lower), aber den­noch haben Daria und Elisa In­ter­es­santes zu er­zählen. Nach zwei er­folg­losen In­trau­te­rinen In­se­mi­na­tionen geht das gleich­ge­schlecht­liche Paar ak­tuell seine erste IVF an. In ihren You­Tube-Vi­deos nehmen sich Daria und Elisa noch mehr Zeit für „ihre“ Themen, wie zum Bei­spiel ihre Reise nach Dä­ne­mark.

 

Sieh dir diesen Bei­trag auf In­sta­gram an

 

Ein Bei­trag ge­teilt von Daria + Elisa (@die.meusis)

4. Kin­der­wunsch und En­do­me­triose: Loewen.Bald.Mama

Auch Anne ist eine Kämp­ferin: Die 34-Jäh­rige hat vor zwei Jahren die Dia­gnose En­do­me­triose er­halten. Seitdem ver­sucht Anne ei­ner­seits, der Krank­heit zu mehr Auf­merk­sam­keit zu ver­helfen und an­de­rer­seits, schwanger zu werden. Sie und ihr Partner haben zwei er­folg­lose ICSIs hinter sich. Ein ab­solut le­sens­werter und auch op­tisch an­spre­chender Ac­count, auf dem Anne ihren 1630 Fol­lo­wern über Selbst­ver­suche (wie die der Kin­der­wunsch-Hyp­nose) be­richtet, aber auch davon, wie es ist, immer in der War­te­schleife zu sein.

 

Sieh dir diesen Bei­trag auf In­sta­gram an

 

Ein Bei­trag ge­teilt von Anne ♡ Kiwu (@loewen.bald.mama)

5. Un­ter­stüt­zung für So­lo­mütter: Kiwu.beratunghorn und plan­ning­mat­hilda

Ka­tha­rina Horn ist zer­ti­fi­zierte Kin­der­wunsch­be­ra­terin und sie bietet psy­cho­so­ziale Be­ra­tungs­ge­spräche an. Auf ihrem hübsch de­signten In­sta­gram-Ac­count spricht die Ber­li­nerin über alle Themen rund um So­lo­mut­ter­schaft, hilft bei der Aus­wahl einer Sa­men­bank und gibt Tipps, wie man den für sich pas­senden Sa­men­spender findet. On­line-We­bi­nare und Ver­net­zungs­treffen runden ihr An­gebot ab.

Ka­tha­rina ar­beitet mit Jen­nifer Sut­holt zu­sammen, die sich „Ex­pertin für al­ter­na­tive Fa­mi­li­en­mo­delle“ nennt. Ge­meinsam mit einem Co-Vater hat Jen­nifer eine ge­mein­same Tochter. Sie un­ter­stützt Frauen eben­falls dabei, den pas­senden Vater für den Kin­der­wunsch zu finden: mit Check­listen und vielen hilf­rei­chen Tipps.

 

Sieh dir diesen Bei­trag auf In­sta­gram an

 

Ein Bei­trag ge­teilt von Ka­tha­rina Horn (@kiwu.beratunghorn)

6. Kämp­ferin für recht­liche Gleich­stel­lung von Re­gen­bo­gen­fa­mi­lien: Gesac.Teichert

Dr. Gesa C. Tei­chert-Ak­ker­mann sitzt im Roll­stuhl, führt eine les­bi­sche Be­zie­hung und hat mit ihrer Frau eine ge­mein­same Tochter. Sie ist wis­sen­schaft­liche Re­fe­rentin für den Be­reich Ge­sell­schaft, Teil­habe und An­ti­dis­kri­mi­nie­rung bei der Bun­des­stif­tung Ma­gnus Hirsch­feld. Die beiden Ak­ti­vis­tinnen kämpfen für die gleich­be­rech­tigte El­tern­schaft per Ge­setz und wurden mit ihrer In­itia­tive #Pau­la­HatZ­wei­Mamas deutsch­land­weit be­kannt. Gesas und Ve­renas Fall liegt nun beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt. Von der Po­litik er­hoffen sie sich, dass sie und alle an­deren Mütter-Paare hier­zu­lande in Zu­kunft gleich­be­rech­tigt in der Ge­burts­ur­kunde ein­ge­tragen werden können.

 

Sieh dir diesen Bei­trag auf In­sta­gram an

 

Ein Bei­trag ge­teilt von Gesa C. Tei­chert (@gesac.teichert)

Wie wir helfen

Über Fer­tilly

Wir bei Fer­tilly haben es uns zur Auf­gabe ge­macht, Paare (homo- und he­te­ro­se­xuell) und Sin­gles auf dem Weg zur Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu be­gleiten. Dabei ist es uns wichtig Trans­pa­renz im Be­reich der An­ge­bote zum Thema Kin­der­wunsch zu schaffen, In­for­ma­tionen und Wissen zu den Themen Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu helfen, die am besten pas­sende Kin­der­wun­sch­klinik zu finden. Durch Ko­ope­ra­tionen mit erst­klas­sigen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land werden An­fragen über Fer­tilly be­vor­zugt be­han­delt. Somit um­gehen un­sere Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten die sonst meist langen War­te­zeiten und kommen schneller an ihr Ziel.

Du möch­test Dich weiter über Kin­der­wun­sch­zen­tren, Er­folgs­raten und Preise in­for­mieren, melde Dich gerne über diesen Fra­ge­bogen bei uns. Wir be­raten Dich kos­tenlos und un­ver­bind­lich.

Wie läuft die Be­ra­tung ab?

  • Be­ant­worte uns im On­line For­mular erste Fragen um einen Termin zu bu­chen. So können wir im Ge­spräch besser auf Deine Be­dürf­nisse ein­gehen.

  • Wir finden den besten An­sprech­partner für Deinen kon­kreten Fall. Plane für die Be­ra­tung 20 Mi­nuten Zeit ein.

  • Wir stellen Dir das für Dich pas­sende Kin­der­wun­sch­zen­trum aus un­serem Netz­werk vor, ver­ein­baren einen Termin und be­gleiten Dich bis zum er­füllten Kin­der­wunsch.

Sprich mit uns
An­drea Helten

Kin­der­wun­schreise mit The­resia

Uns war klar: Ein ei­genes Kind braucht eine Menge Or­ga­ni­sa­tion

Schon vor un­serer Be­geg­nung war uns beiden un­ab­hängig von­ein­ander klar, dass wir in der Zu­kunft einmal ein Kind haben wollten. Als wir uns Ende 2017 ken­nen­lernten – für uns beide ist es die erste Be­zie­hung mit einer Frau – hielten wir an diesem Wunsch fest. Wäh­rend un­serer Hoch­zeits­vor­be­rei­tungen im Sommer 2021 haben wir viele Ge­spräche ge­führt, auch über den ge­mein­samen Kin­der­wunsch. Die Hoch­zeit war für uns dann nochmal ein Schritt in Rich­tung „ge­mein­same Zu­kunft“. Es war also klar, wir wollen ge­meinsam ein Kind! Eben­falls war uns be­wusst: Das braucht eine Menge Or­ga­ni­sa­tion. In den Flit­ter­wo­chen haben wir uns Daten ge­setzt, wann wir das Thema an­gehen wollen. The­resia sollte das Kind aus­tragen, da waren wir uns einig.

Sonja Vorstellung

Auf der Suche nach dem für uns pas­senden Weg

Wir haben uns ei­nige Co-Fa­mily-Seiten im In­ternet an­ge­schaut, weil na­tür­lich die Mög­lich­keit eines in­ti­meren Vor­gangs der Fa­mi­li­en­grün­dung sehr reiz­voll war. Aber ir­gendwie hat unser Si­cher­heits­ge­fühl Alarm ge­schlagen. Wir wollten, dass recht­lich alles sauber über die Bühne geht und auf keinen Fall, dass ein Mann später noch An­sprüche stellen kann. Wir waren für klare Ver­hält­nisse und dass wir die El­tern sind. Na­tür­lich wollen wir, dass unser Kind seinen Vater ken­nen­lernen kann, wenn es das wünscht. Letzt­end­lich muss jedes Paar ent­scheiden, wel­cher Weg der pas­sende ist. Wir haben ver­sucht, bei der Wahl auf unser Bauchgefühl zu hören. Das hat uns bis jetzt sehr gut ge­leitet.

Wir sind re­lativ früh zu Fer­tilly ge­kommen, über In­sta­gram. Bei un­serem ersten Kon­takt hat Sonja mit uns ge­spro­chen und sie ist auch seitdem als Pa­ti­en­ten­be­treuerin an un­serer Seite. Ob­wohl wir uns schon für eine In­se­mi­na­tion ent­schieden hatten, war es total hilf­reich, dass Sonja alle Mög­lich­keiten der künst­li­chen Be­fruch­tung noch einmal mit uns durch­ge­gangen ist. Da­durch wurden ei­nige Dinge verständlicher für uns.

Wie­viel müssen wir vom Sa­men­spender wissen?

Wir haben uns für eine Klinik in un­serer Hei­mat­stadt Berlin sowie eine deut­sche Sa­men­bank ent­schieden. Es war auch eine dä­ni­sche Sa­men­bank im Ge­spräch. Dazu muss man wissen: Man muss einen großen Fra­ge­bogen aus­füllen, um die Prä­fe­renzen hin­sicht­lich der Merk­male des Sa­men­spen­ders zu nennen. Und je nach ge­wähltem Land und Sa­men­bank sind die In­for­ma­tionen de­tail­lierter. Bei der dä­ni­schen Sa­men­bank er­fuhren wir viel Per­sön­li­ches über den po­ten­ti­ellen Spender. Wir sahen Kin­der­fotos, lasen über Hobbys und konnten die Hand­schrift ein­sehen. Das war ein ko­mi­scher Mo­ment und wir fragten uns: „Ist es ethisch wirk­lich in Ord­nung, sich an­hand so vieler De­tails sein Wunsch­kind zu er­stellen?“

Bei der Zu­sam­men­ar­beit mit der deut­schen Sa­men­bank sind die Infos viel re­du­zierter. Der Sa­men­spender kommt aus Deutsch­land, wir wissen, was er be­ruf­lich macht. Mehr auch nicht. Wie wir die Aus­wahl ge­troffen haben? Wir haben uns an Ullis Phä­notyp — der  Ge­samt­heit aller Merk­male, die zum Aus­sehen führen —  ori­en­tiert, was uns am na­tür­lichsten er­schien.

Dank Fer­tilly konnten wir die War­te­zeit in un­serer Kin­der­wun­sch­klinik er­heb­lich kürzen und hatten in­ner­halb von we­nigen Wo­chen einen Erst­termin. Das war im No­vember 2021 und fühlte sich sehr er­leich­ternd an. Wir ent­schieden ge­meinsam mit dem Arzt, zu­nächst drei Ver­suche der In­se­mi­na­tion durch­zu­führen. Im De­zember dann haben wir uns, mit Un­ter­stüt­zung von Sonja, um die Bü­ro­kratie ge­küm­mert.

Doktor Beratung

Plötz­lich setzte meine Pe­riode ein. Das war der schlimmste Mo­ment.

Im Ja­nuar 22 war es so­weit: Der erste Ver­such fand statt. Der Ein­griff an sich war harmlos, die War­te­zeit da­nach umso schlimmer. Zwei Wo­chen hätten wir warten müssen. Schon ein paar Tage vorher setzte meine Pe­riode ein. Auch wenn wir wussten, dass die Chancen beim ersten Ver­such nicht sehr hoch standen, haben wir uns doch Hoff­nungen ge­macht und waren enttäuscht und traurig. Das war der schlimmste Mo­ment.

Weiter mit der In­se­mi­na­ti­ons­be­hand­lung oder lieber IVF? Keine leichte Ent­schei­dung

Den­noch spürten wir ganz klar den Im­puls: „Komm, wir ma­chen weiter!“. Der Arzt hat uns in dieser Si­tua­tion auch gut ab­ge­holt. Er emp­fahl mir, dass ich es beim zweiten Ver­such mit ein wenig hor­mo­neller Sti­mu­la­tion der Ei­zellen pro­bieren solle. Das würde die Er­folgs­quote stei­gern. Also habe ich für eine Woche an­ge­fangen, mir eine kleine An­fangs­dosis eines ei­zel­len­sti­mu­lie­renden Hor­mons zu spritzen. Das war er­folg­reich: Fünf Ei­zellen sind so her­an­ge­reift, was selbst den Arzt beim Ul­tra­schall sehr überrascht hat!

Auf­grund der nun aber sehr hohen Wahr­schein­lich­keit einer Mehr­lings­schwan­ger­schaft (Hallo?! Fünf­linge?!) standen wir plötz­lich vor der Frage: „Bre­chen wir die ak­tu­elle In­se­mi­na­ti­ons­be­hand­lung ab und warten wir auf den neuen Zy­klus, oder wech­seln wir die Be­hand­lungs­stra­tegie auf eine IVF?“

Der Arzt be­riet uns in dieser Ent­schei­dung sehr gut, und natürlich wollten wir im ak­tu­ellen Zy­klus fort­fahren. Der Wechsel auf eine IVF be­deu­tete gleich­zeitig einen sehr viel hö­heren fi­nan­zi­ellen Auf­wand, wel­chen wir so nicht ein­ge­plant hatten. An diesem Tag waren wir emo­tional ziem­lich aufgewühlt. Durch die fi­nan­zi­elle (und auch see­li­sche) Unterstützung un­serer Fa­mi­lien und un­serer Freunde haben wir uns je­doch re­lativ schnell für den Weg der IVF ent­schieden.

Jetzt muss alles schnell gehen. Sehr schnell.

Diese Ent­schei­dung be­deu­tete in der Praxis je­doch: Schnelles Han­deln, um die Ei­zellen nicht zu ver­lieren. Ich musste mir so schnell wie mög­lich aus der Apo­theke ein ei­sprung­hem­mendes Mittel be­sorgen und es so­fort in­ji­zieren. Und so saß ich noch am selben Tag auf­ge­regt und al­lein im Auto und spritzte mir das Me­di­ka­ment in den Ober­schenkel! Das war wirk­lich etwas gru­selig.

Und so kam der auf­re­gendste Part un­serer Kin­der­wunsch-Reise! Denn es hatten sich ins­ge­samt neun Eier ge­bildet. Diese wurden vier Tage später unter Voll­nar­kose ent­nommen und an­schlie­ßend be­fruchtet. Sechs davon ließen wir für später ein­frieren. Die rest­li­chen drei wurden im Labor weiter be­ob­achtet. Ins­ge­samt dau­erte dieser Pro­zess fünf Tage, bevor mir schließ­lich eins dieser drei Eier ein­ge­setzt wurde.

Frauen glücklich

Und wieder heißt es “Warten”

Nun hieß es er­neut, zu bangen und zu warten. Ob­wohl es diesmal „nur“ zehn Tage waren: Lasst es euch ge­sagt sein, das Warten ist wirk­lich schlimm!

Man macht sich viel zu viele Ge­danken und hört über­trieben stark in seinen Körper hinein. Ich bin grund­sätz­lich ein po­si­tiver Mensch, aber viel­leicht wollte ich mich selbst vor einer mög­li­chen Ent­täu­schung be­schützen. Daher war ich sehr skep­tisch ein­ge­stellt. Ulli hat uns mit ihrer po­si­tiven Kraft durch das Warten ge­tragen und ganz oft in diesen angst­vollen, frühen Tagen mit un­serem zu­künf­tigen Kind ge­spro­chen. Wir haben uns ge­gen­seitig durch diese Zeit ge­tragen. Gleich­zeitig haben wir viel mit un­serer Fa­milie und Freunden ge­spro­chen und auch von dieser Seite viel emo­tio­nale Unterstützung er­fahren. Am meisten hat uns aber der Traum von einem ge­mein­samen Kind und einer kleinen, ei­genen Fa­milie Kraft ge­geben.

Nach ei­nigen Tagen habe ich plötz­lich ge­spürt, dass es ge­klappt hatte. Und ich lag richtig. Es war früher Nach­mittag, als der er­lö­sende Anruf kam: „Sie sind schwanger!“ Die Freude war un­vor­stellbar für uns beide. Der kleine Em­bryo hat es sich wirk­lich gemütlich ge­macht und bleibt hof­fent­lich bei uns, das war/ist ein un­glaub­lich schönes und überwältigtes Gefühl.

Wir haben viel ge­lernt und sehr offen über alles ge­spro­chen

Dieser ganze Pro­zess war schon sehr be­son­ders für uns. So geht es wohl jedem Paar, das den Weg zum Kin­der­wunsch geht — ob nun mit Unterstützung oder ohne. Wir haben in jeder Etappe viel ge­lernt, viel und sehr offen darüber ge­spro­chen und ver­sucht, Schritt für Schritt zu denken. Jetzt, wo wir so auf die bis­he­rige Be­hand­lung zurückblicken, war das schon unser Motto: „Schritt für Schritt“. Das haben wir uns nach jedem Termin ge­sagt. Und das hat uns ge­holfen, etwas mehr mit un­seren Ge­danken im Mo­ment zu bleiben. Und wir sind sehr dankbar, dass es so „früh“ ge­klappt hat.

Für uns persönlich war es richtig, viel mit un­serer Fa­milie und Freunden zu spre­chen und sie ein­zu­weihen. Das sollte aber jedes Paar oder jede Sin­gle­frau für sich selbst ent­scheiden. Und so her­aus­finden, wel­cher Weg für sie der rich­tige ist. Dieser Pro­zess hat viel mit Er­war­tungs­druck zu tun und man sollte nur das tun, was einem selbst oder als Paar in diesem in­timen Pro­zess gut tut. Alles kann, nichts muss.

Feed­back zu Fer­tilly:

Wir haben uns bei Fer­tilly von An­fang an sehr gut auf­ge­hoben und ab­ge­holt gefühlt. Sonja hat schnell Ord­nung und Struktur in die In­for­ma­ti­ons­flut ge­bracht. Wir konnten (und können auch immer noch) sie je­der­zeit mit jeg­li­chen Fragen kon­tak­tieren. Vor allem bei sol­chen zum Ti­ming der Vor­be­rei­tungs- und Be­hand­lungs­zeit — „Wann müssen wir uns für eine Sa­men­bank, wann für einen Spender ent­schieden haben?“ — hat uns Sonja an die Hand ge­nommen. Da­durch haben wir uns immer auf der si­cheren Seite gefühlt. Man glaubt ein­fach nicht, wie viele De­tail­fragen in so einem Pro­zess immer wieder kurz­fristig auf­kommen, an die man vorher nie ge­dacht hätte.

Wir können Fer­tilly nur jedem Paar oder Sin­gle­frau emp­fehlen, die durch eine Kin­der­wun­schreise mit künstlicher Be­fruch­tung und/oder In­se­mi­na­tion gehen.

Man muss da nicht al­lein durch!

ÜBER FERTILLY
Wir bei Fer­tilly haben es uns zur Auf­gabe ge­macht, Paare (homo- und he­te­ro­se­xuell) und Sin­gles auf dem Weg zur Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu be­gleiten. Dabei ist es uns wichtig Trans­pa­renz im Be­reich der An­ge­bote zum Thema Kin­der­wunsch zu schaffen und dich über Er­folgs­raten und Preise zu in­for­mieren.

Wie läuft die Be­ra­tung ab?

  • Be­ant­worte uns im On­line For­mular erste Fragen um einen Termin zu bu­chen. So können wir im Ge­spräch besser auf Deine Be­dürf­nisse ein­gehen.

  • Wir finden den besten An­sprech­partner für Deinen kon­kreten Fall. Plane für die Be­ra­tung 20 Mi­nuten Zeit ein.

  • Wir stellen Dir das für Dich pas­sende Kin­der­wun­sch­zen­trum aus un­serem Netz­werk vor, ver­ein­baren einen Termin und be­gleiten Dich bis zum er­füllten Kin­der­wunsch.

Sprich mit uns

Un­ter­stützt von

Chris­toph Müller-Gun­trum

Zy­klus­stö­rungen und die Rolle des Ös­t­ra­diols bei Kin­der­wunsch

Welche Funk­tion hat Ös­t­ra­diol im weib­li­chen Körper?

Ös­t­ra­diol (auch: Es­t­ra­diol) ist das für den weib­li­chen Zy­klus ent­schei­dende Ös­trogen. Es wird in den Ei­er­stö­cken unter dem Ein­fluss des fol­li­kel­sti­mu­lie­renden Hor­mons (FSH) ge­bildet. In der Schwan­ger­schaft bildet auch die Pla­zenta das Ös­t­ra­diol aus.

Die Aus­schüt­tung von Ös­t­ra­diol durch die Ei­er­stöcke er­folgt zy­klus­ab­hängig. In der ersten Zy­klus­hälfte wird Ös­t­ra­diol von den her­an­rei­fenden Fol­li­keln ge­bildet, in der zweiten Zy­klus­phase vom so­ge­nannten Gelb­körper. Ein er­heb­li­cher Ös­t­ra­diol-An­stieg ist un­mit­telbar vor dem Ei­sprung messbar und ein wei­terer, klei­nerer An­stieg in der zweiten Zy­klus­hälfte. Das Hormon über­nimmt im weib­li­chen Körper die fol­genden Auf­gaben:

Wir­kung wei­terer Ös­tro­gene auf den weib­li­chen Zy­klus

Neben dem Ös­t­ra­diol bilden die Ei­er­stöcke das Hormon Ös­tron, das al­ler­dings erst in der Me­no­pause an Be­deu­tung ge­winnt. Ös­triol stellt da­gegen ein Ab­bau­pro­dukt der an­deren Ös­tro­gene dar.

Ein­fluss des Ös­t­ra­diols auf die Frucht­bar­keit der Frau und ihren Zy­klus

Damit sich eine be­fruch­tete Ei­zelle in der Ge­bär­mutter ein­nisten kann, muss eine gut auf­ge­baute Schleim­haut vor­handen sein. Genau für diesen Schleim­haut­aufbau ist das Ös­t­ra­diol ver­ant­wort­lich. Kommt es an dieser Stelle zu einer Stö­rung, dann kann der Zy­klus aus dem Gleich­ge­wicht ge­raten und eine Schwan­ger­schaft ver­hin­dert werden.

Der Ein­fluss des Ös­t­ra­diols auf die Ei­zell­re­serve

Zy­klus­stö­rungen können auch dann ent­stehen, wenn die Ei­zell­re­serve er­schöpft ist und Frauen (früh­zeitig) in die Wech­sel­jahre kommen. Um die Ei­zell­re­serve zu er­mit­teln und damit auch die Er­folgs­wahr­schein­lich­keit einer Schwan­ger­schaft besser be­ur­teilen zu können, werden am 3. Zy­klustag die Werte FSH und Ös­t­ra­diol be­stimmt. Sehr hohe Werte deuten auf eine ge­ringe ova­ri­elle Re­serve hin. Man geht davon aus, dass die früh­zei­tige Ös­t­ra­diol-Er­hö­hung auf ein zeit­gleich er­höhtes FSH zu­rück­geht, so dass ein Fol­likel früh­zeitig zum do­mi­nanten Fol­likel wird. Dieser pro­du­ziert in der Folge zu große Ös­t­ra­diol­mengen. [1]

nachdenkliche Frau

Ös­t­ra­diol-Be­stim­mung zur Ab­klä­rung von Zy­klus­stö­rungen

Ein re­gel­mä­ßiger Zy­klus ist die beste Vor­aus­set­zung für das Ein­treten einer Schwan­ger­schaft. Ein zu hoher oder zu ge­ringer An­teil an Ös­t­ra­diol kann ver­schie­dene Zy­klus­stö­rungen aus­lösen, die auch die Frucht­bar­keit be­ein­flussen. Die fol­genden Sym­ptome können ein Hin­weis auf einen ab­normen Ös­t­ra­diol Spiegel sein:

  • Aus­blei­bende Re­gel­blu­tung (Amenor­rhoe)
  • Sel­tene Blu­tungen (Oli­go­menor­rhoe)
  • Sehr häu­fige Blu­tungen (Po­ly­menor­rhoe)
  • Sehr schwache oder ex­trem starke Blu­tungen (Hypo- bzw. Hy­per­menorrho)
  • Zu lange Blu­tungen (Me­nor­rhagie)
  • Schmier­blu­tungen

 

 

Ur­sa­chen für eine kli­ni­sche Er­hö­hung / Ver­min­de­rung des Ös­t­ra­diol-Spie­gels

Wird bei der Blut­ent­nahme ein zu nied­riger oder ein zu hoher Wert an Ös­t­ra­diol im Blut fest­ge­stellt, dann kann dies ver­schie­dene Ur­sa­chen haben. An­hand der fol­genden Mess­werte ori­en­tieren sich die Ärzte bei der Dia­gnostik [2]:

Welche Ur­sa­chen gibt es für er­höhte Ös­t­ra­diol­werte?

Wei­chen die Mess­werte er­heb­lich von der Norm ab, dann kann dies ver­schie­dene Ur­sa­chen haben. Hohe Ös­t­ra­diol­werte können ein Hin­weis auf vor­zei­tige Wech­sel­jahre sein. Auch in der Schwan­ger­schaft sind die Ös­t­ra­diol-Werte er­höht. In sel­tenen Fällen liegen Ös­t­ra­diol-bil­dende Tu­more vor.

Welche Gründe können hinter nied­rigen Ös­t­ra­diol-Werten stehen?

Liegen die Werte un­ter­halb der Norm, dann kann dies ein Hin­weis auf Er­kran­kungen der Ei­er­stöcke sein. Pro­du­zieren die Ei­er­stöcke trotz aus­rei­chender FSH-Sti­mu­la­tion nicht aus­rei­chend Ös­t­ra­diol, steuert die Hirn­an­hang­drüse mit der ver­mehrten FSH-Aus­schüt­tung nach. Ein nied­riger Ös­t­ra­di­ol­spiegel bei hohen FSH-Werten ist daher ein deut­li­cher Hin­weis auf eine Schä­di­gung der Ei­er­stöcke. Eine wei­tere Ur­sache können Au­to­im­mun­erkran­kungen wie Ha­sh­i­moto-Thy­reo­iditis, Er­kran­kungen der Ne­ben­niere (Morbus Addison) oder der Bauch­spei­chel­drüse (Dia­betes Typ I) sein. Man spricht in all diesen Fällen von einer pri­mären Ova­ri­al­in­suf­fi­zienz.

Eine se­kun­däre Ova­ri­al­in­suf­fi­zienz tritt dann auf, wenn der Körper zu wenig FSH und LH pro­du­ziert, so dass die Pro­duk­tion des Ös­t­ra­diols ein­ge­schränkt wird. In diesem Fall liegt die Ur­sache nicht primär in den Ei­er­stö­cken, son­dern in den Steue­rungs­zen­tren der Hirn­an­hang­drüse und des Hy­po­tha­lamus.

Ab­wei­chende Ös­t­ra­diol-Norm­werte müssen immer ab­ge­klärt werden, vor allem dann, wenn ein un­er­füllter Kin­der­wunsch be­steht. Für die Be­hand­lung gibt es keine pau­schale Vor­ge­hens­weise. Nachdem die Ur­sa­chen für die ab­wei­chenden Ös­t­ra­diol-Werte ge­funden wurden, gilt es, diese richtig zu be­han­deln.

Frau lässt sich im Krankenhaus beraten

In­di­ka­tion für die Ver­schrei­bung von Es­t­ra­diol-Hor­monen

Es­t­ra­diol in syn­the­ti­scher Form wird vor allem zur Hor­mon­er­satz­the­rapie ver­schrieben, um zum Bei­spiel einem Ös­trogen-Mangel bei Wech­sel­jah­res­be­schwerden ent­ge­gen­zu­wirken. Manchmal wird es auch für die Emp­fäng­nis­ver­hü­tung ver­schrieben sowie zur Be­hand­lung von Akne.

Ös­t­ra­diol wäh­rend einer Frucht­bar­keits­be­hand­lung

Wenn Frauen sich für eine Frucht­bar­keits­be­hand­lung wie eine In­se­mi­na­tion oder eine IVF/ICSI ent­scheiden, dann wird in der Regel das Fol­li­kel­wachstum in den Ei­er­stö­cken mit Me­di­ka­menten wie Clo­mifen sowie Go­na­do­tro­pinen oder GnRH ge­för­dert. Diese künst­liche Sti­mu­la­tion muss durch die re­gel­mä­ßige Be­stim­mung des Ös­t­ra­diol­werts über­wacht werden. Ein zu hoher Ös­t­ra­diol-Spiegel unter der Sti­mu­la­tion zeigt das Ri­siko für das so­ge­nannte Über­sti­mu­la­ti­ons­syn­drom an.

Wie wir helfen

Über Fer­tilly

Wir bei Fer­tilly haben es uns zur Auf­gabe ge­macht, Paare (homo- und he­te­ro­se­xuell) und Sin­gles auf dem Weg zur Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu be­gleiten. Dabei ist es uns wichtig Trans­pa­renz im Be­reich der An­ge­bote zum Thema Kin­der­wunsch zu schaffen, In­for­ma­tionen und Wissen zu den Themen Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu helfen, die am besten pas­sende Kin­der­wun­sch­klinik zu finden. Durch Ko­ope­ra­tionen mit erst­klas­sigen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land werden An­fragen über Fer­tilly be­vor­zugt be­han­delt. Somit um­gehen un­sere Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten die sonst meist langen War­te­zeiten und kommen schneller an ihr Ziel.

Du möch­test Dich weiter über Kin­der­wun­sch­zen­tren, Er­folgs­raten und Preise in­for­mieren, melde Dich gerne über diesen Fra­ge­bogen bei uns. Wir be­raten Dich kos­tenlos und un­ver­bind­lich.

 

Wie läuft die Be­ra­tung ab?

  • Be­ant­worte uns im On­line For­mular erste Fragen um einen Termin zu bu­chen. So können wir im Ge­spräch besser auf Deine Be­dürf­nisse ein­gehen.

  • Wir finden den besten An­sprech­partner für Deinen kon­kreten Fall. Plane für die Be­ra­tung 20 Mi­nuten Zeit ein.

  • Wir stellen Dir das für Dich pas­sende Kin­der­wun­sch­zen­trum aus un­serem Netz­werk vor, ver­ein­baren einen Termin und be­gleiten Dich bis zum er­füllten Kin­der­wunsch.

Sprich mit uns

Li­te­ratur:

[1] Speroff, Cli­nical Gy­ne­co­logic en­docri­no­logy and in­fer­ti­lity, 2005

[2] Lei­den­berger, F. u.a.: Kli­ni­sche En­do­kri­no­logie für Frau­en­ärzte, 2005

Chris­toph Müller-Gun­trum

Er­fah­rungen mit So­cial Free­zing: In­ter­view mit Sonja

Wann hast Du an­ge­fangen, Dich mit Deiner Frucht­bar­keit aus­ein­ander zu setzen?

“Ich hatte von ganz klein auf immer einen Kin­der­wunsch, kon­kret wurde meine Frucht­bar­keit für mich mit der ersten Pe­ri­oden­blu­tung ein Thema.

Als ich 21 war, wurde bei mir eine En­do­me­triose fest­ge­stellt und ich musste not­ope­riert werden. Spä­tes­tens seit diesem Punkt wurde das Thema “Frucht­bar­keit” für mich re­le­vant. So­cial Free­zing war seitdem immer ein Ge­danke, der in mir aufkam, den ich aber wieder bei­seite schob. Dabei hat aber auch immer schon die Angst mit ein­ge­spielt, wie es um meine Frucht­bar­keit steht.”

Interview mit Sonja

Aus wel­chem Grund hast Du Dich letzt­end­lich für So­cial Free­zing ent­schieden?

“Auf­grund der En­do­me­triose be­stand für mich die Ge­fahr der Un­frucht­bar­keit, wenn meine Zy­klen wei­terhin auf na­tür­liche Weise ab­laufen. Des­halb war meine ein­zige The­ra­pie­mög­lich­keit, die Pille durch­gängig zu nehmen. Das hat auch eine Zeit lang gut ge­klappt.

Nachdem ich bei Fer­tilly an­fing, wurde das Thema “So­cial Free­zing” tag­täg­lich Be­stand­teil meiner Ar­beit. Ich hatte zwar Angst, meine Pille ab­zu­setzen, aber ich dachte mir auch, dass dies die per­fekte Mög­lich­keit wäre, So­cial Free­zing jetzt mit Ende 20 an­zu­gehen, um eine rea­lis­ti­sche Er­folgs­chance zu haben und um mir die Sorge der Kin­der­lo­sig­keit ein Stück weit nehmen zu können.”

Wie lief der Pro­zess ab?

“Am An­fang war es ein ewiges Hin und Her. Ich schwankte zwi­schen großer Panik davor, die Pille ab­zu­setzen und dem Ent­schluss, es ohne zu pro­bieren. Letzt­end­lich habe ich sie ab­ge­setzt und auch re­lativ zeitnah das Erst­ge­spräch in einer Kin­der­wun­sch­klinik wahr­ge­nommen. Dieses war je­doch sehr er­nüch­ternd. Da­mals wurde mir ge­sagt, dass es fast un­mög­lich sei, So­cial Free­zing durch­zu­führen, weil beim Ul­tra­schall keine ein­zige Ei­zelle sichtbar war. Ich stünde da­mals kurz vor der Me­no­pause und müsste meinen Kin­der­wunsch wenn dann jetzt an­gehen. Das passte je­doch da­mals so gar nicht in meine Le­bens­pla­nung. Ich hatte immer ein klas­si­sches Bild vom Kin­der­kriegen im Kopf und wollte au­ßerdem meine Le­bens­um­stände pas­send haben, die aber nicht ge­geben waren.”

“Ich bin wei­nend raus­ge­laufen. Ich konnte das erste Mal nach­voll­ziehen, wie sich Frauen fühlen müssen, die den ab­so­luten Kin­der­wunsch haben, und es nicht klappt. Oder die das Ge­fühl haben ‘hätte ich das früher ge­macht, dann viel­leicht.’

Je­doch fand bei dem Erst­ge­spräch auch eine Blut­ab­nahme statt und ich habe ein paar Tage später er­fahren, dass der Anti-Müller-Hormon-Wert , der Aus­kunft über die Ei­zell­re­serve gibt, im Bezug zum Ul­tra­schall­bild un­ver­hält­nis­mäßig hoch, also gut war. Dar­aufhin bekam ich die Aus­sage, man könne es gerne mit So­cial Free­zing ver­su­chen, aber man konnte mir nicht sagen, wie hoch meine Er­folgs­chancen letzt­end­lich sein würden. Den­noch Ich dachte mir, ich wollte es auf jeden Fall pro­bieren.

Im Juni 2021 star­tete ich dann meinen ersten und ein­zigen Durch­lauf. Da habe ich schnell ein Ziehen be­merkt, das ich aber zu­erst als Pla­zebo ein­schätzte. Der erste Kon­troll-Ul­tra­schall-Termin fiel sehr po­sitiv aus: man sah schon ganz viele kleine Fol­likel. Ich wurde darauf vor­be­reitet, dass sich das zum Ende der Woche stark be­merkbar ma­chen würde.

Ur­sprüng­lich waren zehn Tage Hor­mon­sti­mu­lie­rung vor der Punk­tion, also der Ent­nahme der Ei­zellen, an­ge­setzt. Zum Wo­chen­ende hin ging es mir dann sehr schlimm, was aber ab­solut nicht der Re­gel­fall ist, was ich dazu sagen muss. Beim zweiten Termin für einen Kon­troll-Ul­tra­schall wurde fest­ge­stellt, dass die Fol­likel doch noch nicht so groß waren, so­dass der Punk­ti­ons­termin ver­schoben wurde. Das hat mich sehr be­lastet, auch wenn es da schon sehr er­folg­ver­spre­chend aussah.

Am Tag der Ent­nahme der Ei­zellen war ich schließ­lich ex­trem auf­ge­regt. Von der Punk­tion selbst habe ich gar nichts mit­be­kommen. Als ich wach wurde, stand ich be­reits unter Schmerz­mit­teln.

Dann habe ich die po­si­tive Nach­richt be­kommen, dass ei­nige frucht­bare Ei­zellen ent­nommen werden konnten. Das hat mich total ge­freut.“

Wie er­ging es Dir nach dem Ein­griff?

“Ich habe mich darauf ein­ge­stellt, die Hor­mon­sti­mu­la­tion deut­lich zu spüren. Ich hatte ein paar kör­per­liche Be­schwerden aber psy­chisch ging es mir ganz normal. Nur als die Hor­mone ab­ge­setzt wurden, hatte ich einen kleinen Ab­fall, der aber auch wieder vorbei ging.

Als ich das ganze Thema ab­schließen konnte, fühlte es sich zu­erst total un­rea­lis­tisch an, ge­rade weil ich mit nicht allzu großen Hoff­nungen an die Be­hand­lung her­an­ge­gangen bin. Gleich­zeitig war es eine riesen Er­leich­te­rung. Es war wie ein Auf­atmen, das erste Mal seit Jahren. Dass ich die Ent­schei­dung für ein Kind un­ab­hängig äu­ßerer Fak­toren, welche ich nicht be­ein­flussen kann, treffen kann.”

Wie offen bist Du mit dem Thema in Deinem Fa­mi­lien- und Freun­des­kreis um­ge­gangen?

„Im Kreis meiner Freunde bin ich mit der Be­hand­lung kom­plett offen um­ge­gangen. Ich finde es un­fassbar wichtig, dass bei dem Thema mehr Trans­pa­renz herrscht. Da meine Freunde meine Lei­dens­ge­schichte kannten, haben sie sich un­fassbar für mich ge­freut.

In der Fa­milie habe ich das teils teils an­ge­spro­chen. Es wusste der größte Teil meiner Fa­milie, der aber alles in Frage stellte, weil es für ihn selbst­ver­ständ­lich war, dass junge Frauen Kinder be­kommen können. Aber nie­mand hat ver­sucht, mich davon ab­zu­halten.“

Wie nimmst Du das Thema So­cial Free­zing in un­serer Ge­sell­schaft wahr?

„Ich be­ob­achte bei un­seren Pa­ti­en­tinnen, dass viele schon Mitte oder Ende Dreißig sind, was für So­cial Free­zing schon ziem­lich spät ist. Ich ver­stehe auch, dass das Thema eine Geld­frage ist, da es nicht günstig ist. An­sonsten ist das Thema viel zu wenig in der Ge­sell­schaft dis­ku­tiert. Ich bin viel in den USA un­ter­wegs, dort ist das Thema schon viel nor­ma­li­sierter und es wird offen damit um­ge­gangen.“

In­wie­fern hilft Dir Deine per­sön­liche Er­fah­rung bei den Ge­sprä­chen mit Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten?

“Meine Be­hand­lung war auch für meine Ar­beit ein Wen­de­punkt. Na­tür­lich konnte ich meine Pa­ti­en­tinnen auch vorher schon sehr gut nach­voll­ziehen und mich in ihre Lage ver­setzen. Aber jetzt ver­stehe ich sie noch besser.

Ich spreche  mit meinen Pa­ti­en­tinnen über meine ei­gene Er­fah­rung, wenn ich das Ge­fühl habe, dass es ge­rade passt oder wenn ich da­nach ge­fragt werde. Dann rede ich auch offen und gerne dar­über. Ich kann mir vor­stellen, dass es viel Ver­trauen auf­baut, mit je­mandem zu spre­chen, der den Weg selbst ge­gangen ist.”

Was wür­dest Du einer Frau mit­geben wollen, die sich für So­cial Free­zing ent­schieden hat?

„De­fi­nitiv ein Erst­ge­spräch in einer Kin­der­wun­sch­klinik wahr­zu­nehmen, um den Stand der Frucht­bar­keit testen zu lassen. Die al­ler­meisten Frauen lassen das erste Mal ihre Frucht­bar­keit un­ter­su­chen, wenn sie schon lange ver­geb­lich ver­su­chen schwanger zu werden. Oft ist dann je­doch nicht mehr viel an Hil­fe­stel­lung mög­lich.

Man kann nur eine Ent­schei­dung für oder gegen das So­cial Free­zing treffen, wenn man dar­über in­for­miert ist und über die ei­gene Frucht­bar­keit Be­scheid weiß. Den kennen die meisten Frauen aber nicht. Die Rea­lität ist, dass auch Frauen in ihren Zwan­zi­gern be­reits in die Me­no­pause kommen — selten, aber es kommt vor.

Ich würde mir wün­schen, dass es bei jeder her­an­wach­senden Frau dazu zählt, die ei­gene Frucht­bar­keit un­ter­su­chen zu lassen. Nur so haben junge Frauen die Chance, eine Ent­schei­dung für sich treffen zu können, an­statt sie au­to­ma­tisch ab­ge­nommen zu be­kommen. Ich ver­stehe, dass der Geld­faktor für viele ein Knack­punkt ist. Aber es ist eine In­ves­ti­tion in die Zu­kunft. In die ei­gene und in eine selbst­be­stimmte Zu­kunft.“

Über Fer­tilly

Wir bei Fer­tilly haben es uns zur Auf­gabe ge­macht, Paare (homo- und he­te­ro­se­xuell) und Sin­gles auf dem Weg zur Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu be­gleiten. Dabei ist es uns wichtig Trans­pa­renz im Be­reich der An­ge­bote zum Thema Kin­der­wunsch zu schaffen, In­for­ma­tionen und Wissen zu den Themen Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu helfen, die am besten pas­sende Kin­der­wun­sch­klinik zu finden. Durch Ko­ope­ra­tionen mit erst­klas­sigen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land werden An­fragen über Fer­tilly be­vor­zugt be­han­delt. Somit um­gehen un­sere Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten die sonst meist langen War­te­zeiten und kommen schneller an ihr Ziel.

Du möch­test Dich weiter über Kin­der­wun­sch­zen­tren, Er­folgs­raten und Preise in­for­mieren, melde Dich gerne über diesen Fra­ge­bogen bei uns. Wir be­raten Dich kos­tenlos und un­ver­bind­lich.

 

Wie läuft die Be­ra­tung ab?

  • Be­ant­worte uns im On­line For­mular erste Fragen um einen Termin zu bu­chen. So können wir im Ge­spräch besser auf Deine Be­dürf­nisse ein­gehen.

  • Wir finden den besten An­sprech­partner für Deinen kon­kreten Fall. Plane für die Be­ra­tung 20 Mi­nuten Zeit ein.

  • Wir stellen Dir das für Dich pas­sende Kin­der­wun­sch­zen­trum aus un­serem Netz­werk vor, ver­ein­baren einen Termin und be­gleiten Dich bis zum er­füllten Kin­der­wunsch.

Sprich mit uns
KINDERWUNSCHBEHANDLUNG IN HANNOVER

Grund­le­gende Infos zu Kin­der­wun­sch­zen­tren in Han­nover

In der ge­samten Re­gion Han­nover leben über 1 Mil­lion Ein­woh­ne­rinnen und Ein­wohner. Die Fer­ti­li­täts­rate (Kinder pro Frau) liegt bei etwa 1,33. Im Jahr 2019 waren es fast 11000 Ge­burten. Daher haben sich hier auch ver­hält­nis­mäßig viele Kin­der­wun­sch­zen­tren eta­bliert.

Fer­tilly hilft Dir, das für Deine Be­dürf­nisse am besten ge­eig­nete Kin­der­wun­sch­zen­trum zu finden.

Wenn du mehr über un­sere Kin­der­wun­sch­zen­tren in Han­nover er­fahren möch­test, ver­ein­bare hier ein un­ver­bind­li­ches und kos­ten­loses Be­ra­tungs­ge­spräch mit einer un­serer Pa­ti­en­ten­be­treue­rinnen.
Wuss­test Du, dass es zwar in jeder Kin­der­wun­sch­klinik In­for­ma­ti­ons­abende gibt, diese aber oft­mals nur einmal im Monat sind? Um her­aus­zu­finden, wel­ches das für Dich per­sön­lich und in­di­vi­duell beste Kin­der­wun­sch­zen­trum in Han­nover ist, be­raten Dich un­sere ver­ständ­nis­vollen Pa­ti­en­ten­be­treue­rinnen von Fer­tilly gerne kos­ten­frei. Hier kannst Du ein­fach und kos­tenlos ein te­le­fo­ni­sches Be­ra­tungs­ge­spräch mit uns bu­chen. Wir ar­beiten mit aus­ge­wählten und kon­ti­nu­ier­lich qua­li­täts­ge­prüften Kin­der­wun­sch­zen­tren zu­sammen und emp­fehlen das für dich in­di­vi­duell am besten pas­sende Zen­trum.

DEIN KOSTENÜBERBLICK

Welche Kosten können auf Dich zu­kommen?

Die Kosten für eine künst­liche Be­fruch­tung sind mit­unter sehr hoch und je nach Um­fang auch kaum aus der ei­genen Ta­sche be­zahlbar. Bei der In­trau­te­rinen In­se­mi­na­tion (IUI) werden die Sper­mien des Part­ners di­rekt in der Ge­bär­mutter der Frau plat­ziert, um die Wahr­schein­lich­keit einer Schwan­ger­schaft zu er­höhen. Oft­mals sind meh­rere Ver­suche not­wendig.
Eine In-Vitro-Fer­ti­li­sa­tion (IVF) ist weitaus kom­plexer. Die ent­nom­menen Ei­zellen der Frau kommen im Labor in Kon­takt mit den be­han­delten Sper­mien des Mannes. Bei er­folg­rei­cher Ver­schmel­zung wird die be­fruch­tete Ei­zelle in die Ge­bär­mutter der Frau ein­ge­setzt. Der große Vor­teil ist der kurze Weg, den die Sper­mien zu­rück­legen müssen.

Die neue Bun­des­re­gie­rung ließ in ihrem Ko­ali­ti­ons­ver­trag im No­vember 2021 ver­lauten, dass un­ge­wollt Kin­der­lose künftig besser un­ter­stützt werden sollen. Au­ßerdem über­nehmen die Kran­ken­kassen unter be­stimmten Vor­aus­set­zungen an­teilig die Kosten von Deiner Be­hand­lung. Wenn Du dazu gerne mehr In­for­ma­tionen er­halten möch­test, melde Dich hier für ein Ge­spräch mit un­seren Pa­ti­en­ten­be­treue­rinnen.

KINDERWUNSCH-FÖRDERUNG IN HANNOVER

Hier er­hältst Du wich­tige Infos zur Kin­der­wunsch-För­de­rung in Han­nover

Die un­ter­stützten Be­hand­lungen be­grenzen sich auf die In-vitro-Fer­ti­li­sa­tion (IVF) und die In­tra­zy­to­plas­ma­ti­sche Sper­mi­en­in­jek­tion (ICSI). Es ist je­doch zu be­achten, dass beide dieser Be­hand­lungen seit Juli 2021 nicht mehr vom Bund un­ter­stützt werden, falls eine Fremd­sa­men­spende Teil der Be­hand­lung ist.

Bei Ehe­paaren können bis zu 50% des ver­blei­benden Ei­gen­an­teils, nach Ab­rech­nung mit der Kran­ken­kasse oder Bei­hil­fe­stelle, be­zu­schusst werden. Bei Un­ver­hei­ra­teten liegt die Zu­wen­dung je­weils bei 25% für die ersten drei Be­hand­lungs­zy­klen. Da­nach er­höht sich diese auf 50%.

Höchs­tens ist mit fol­genden För­der­mög­lich­keiten zu rechnen:

Für den ersten bis dritten Be­hand­lungs­zy­klus:

  •  IVF-Be­hand­lung bis zu 800,- € des Ei­gen­an­teils und bei
  • ICSI-Be­hand­lung bis zu 900,- € des Ei­gen­an­teils,

Für den vierten Be­hand­lungs­zy­klus:

  • IVF-Be­hand­lung bis zu 1.600,- € des Ei­gen­an­teils und bei
  • ICSI-Be­hand­lung bis zu 1.800,- € des Ei­gen­an­teils.

Ach­tung! Bis vor­aus­sicht­lich Ende Ja­nuar 2022 be­steht ein För­der­stopp für die As­sis­tierte Re­pro­duk­tion des Landes Nie­der­sachsen!

Falls Du zu einem dieser Themen so­fort kos­ten­frei und un­ver­bind­lich von un­seren Pa­ti­en­ten­be­treue­rinnen be­raten werden möch­test, kannst Du hier einen Termin bu­chen.

KOSTEN UND INFOS ÜBER SAMENBANKEN

Ak­tu­elle Infos zu Sa­men­banken in Deutsch­land

Die Preise und Kosten einer Sa­men­bank können sich Durch un­ter­schied­liche Preis­mo­delle von denen einer bei­spiels­weise in­ter­na­tio­nalen Sa­men­bank aus Dä­ne­mark un­ter­scheiden.

Wie viel Geld Du für eine Sa­men­bank be­nö­tigst und was alles zu be­achten ist können wir Dir un­ver­bind­lich und ein­fach er­klären. Un­sere freund­li­chen Pa­ti­en­ten­be­treue­rinnen von Fer­tilly geben einen um­fas­sende Ein­blick bei diesem Thema und be­raten Dich hierzu gerne. Sprich mit uns!

Wir bei Fer­tilly ar­beiten dar­über hinaus mit füh­renden eu­ro­päi­schen Sa­men­banken zu­sammen und können für Dich dar­über be­stimmte Ra­batte ge­währen.

Wenn Du Dich dafür in­ter­es­sierst, was für Vor­aus­set­zungen ein Sa­men­spender er­füllen muss, welche Infos Sa­men­spender über sich preis­geben und wie der Vor­gang einer Sa­men­spende in Deutsch­land oder dem Aus­land ab­läuft, kannst Du das alles dar­über hier nach­lesen.

KINDERWUNSCHZENTRUM FINDEN

Was sind wich­tige Kri­te­rien bei der Aus­wahl eines Kin­der­wun­sch­zen­trums?

Um Deinen Kin­der­wunsch zu er­füllen, soll­test Du eine Kin­der­wun­sch­klinik wählen, die Deinen An­for­de­rungen ent­spricht und bei der Du Dich wohl fühlst. Bei der Aus­wahl einer Praxis sind ei­nige Punkte zu be­rück­sich­tigen, um einen mög­lichst rei­bungs­losen The­ra­pie­ver­lauf zu er­mög­li­chen. Der Er­folg einer The­rapie hängt dabei von ver­schie­denen Fak­toren ab. So­wohl die Er­fah­rungen und Qua­li­fi­ka­tionen des Ärz­te­teams als auch der tech­no­lo­gi­sche Stand der La­bor­aus­stat­tung (bei­spiels­weise, ob die Klinik über ein Rein­raum­labor ver­fügt) können sich auf die Er­folgs­quote aus­wirken.

Neben der Er­folgs­quote gibt es wei­tere Themen, die bei einer Aus­wahl ent­schei­dend sein können. Eine gute Be­ra­tung bei der Aus­wahl der The­rapie, sowie eine per­sön­liche Be­treuung und die Er­reich­bar­keit der Ärztin oder des Arztes können Dir dabei helfen, Sorgen und of­fene Fragen los­zu­werden und den Weg zur Er­fül­lung Deines Kin­der­wun­sches mit Zu­ver­sicht zu gehen. Auch die Er­fah­rungen frü­herer Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten können einen Hin­weis auf die Qua­lität oder Mängel einer Praxis geben.

Ein wei­terer Aspekt sind die Kosten. Um hier Über­ra­schungen zu ver­meiden, emp­fehlen sich Kin­der­wun­sch­zen­tren, die ein hohes Maß an Preis­trans­pa­renz pflegen. Bei einer Be­hand­lung mit Spen­der­samen sollte des Wei­teren darauf ge­achtet werden, dass Ko­ope­ra­tionen mit er­fah­renen Sa­men­banken be­stehen, da diese oft eine grö­ßere Aus­wahl an Spen­der­pro­filen an­bieten und lang­jäh­rige Er­fah­rung im Be­reich der Sa­men­spende mit­bringen.

Fällt Dir die Wahl des Kin­der­wun­sch­zen­trums schwer oder hast Du Fragen zu ver­schie­denen The­ra­pien und Be­hand­lungs­me­thoden? Unser Team hilft Dir gerne in einem kos­ten­losen Be­ra­tungs­termin.

Kin­der­wunsch­be­hand­lung in Bremen

Alle Infos zu Kin­der­wun­sch­zen­tren in Bremen

Fol­gende Be­hand­lungen bietet das Kin­der­wun­sch­zen­trum an:

  • In­se­mi­na­tion im na­tür­li­chen Zy­klus

Bei dieser Frucht­bar­keits­be­hand­lung wird der Zy­klus der Frau genau be­ob­achtet, um den Zeit­punkt des Ei­sprungs vor­her­zu­sagen. Durch den Ver­zicht auf Hor­mon­prä­pa­rate ist diese Form der künst­li­chen Be­fruch­tung be­son­ders scho­nend. Sie ist aber nur dann ratsam, wenn die Frau einen gleich­mä­ßigen Zy­klus hat.

Meis­tens emp­fehlen die Ärzte des Kin­der­wun­sch­zen­trums in Bremen eine In­se­mi­na­tion unter Hor­mon­sti­mu­la­tion. Der Vor­teil be­steht darin, dass der Zeit­punkt des Ei­sprungs exakt vor­aus­ge­sagt bzw. unter Hor­mon­gaben aus­ge­löst wird. Es be­steht daher nicht die Ge­fahr, dass der Zeit­punkt ver­passt wird.

Bei der IVF Be­hand­lung nehmen die Frauen mit un­er­fülltem Kin­der­wunsch Hor­mone ein und lösen zum rich­tigen Zeit­punkt ihren Ei­sprung aus. Unter kurzer Nar­kose werden die Ei­zellen ent­nommen und zu­sammen mit den Sa­men­zellen des Mannes in eine Pe­tri­schale ge­geben. Den Weg finden Ei- und Sa­men­zelle dann selbst­ständig und ohne äu­ßere Ein­wir­kung zu­sammen.

Die ICSI Be­hand­lung ver­läuft zu­nächst ge­nauso wie die IVF-Be­hand­lung, mit dem Un­ter­schied, dass die Sa­men­zellen mit einer spe­zi­ellen In­jek­ti­ons­nadel im Labor in die Ei­zelle ein­ge­geben werden. Dieses Ver­fahren wird meis­tens bei einer zu ge­ringen Sper­mi­en­qua­lität an­ge­wendet.

Pa­ti­enten und Pa­ti­en­tinnen können sich auch für eine Sa­men­spende ent­scheiden, wenn ein les­bi­sches Paar seinen Kin­der­wunsch er­füllen möchte oder die Sper­mi­en­qua­lität des Mannes bei he­te­ro­se­xu­ellen Paaren nicht für eine er­folg­reiche Frucht­bar­keits­be­hand­lung aus­reicht. Die Kli­niken ko­ope­rieren aber oft­mals mit an­deren Sa­men­banken aus dem In- und Aus­land.

Kosten

Was kostet deine Kin­der­wunsch­be­hand­lung in Bremen?

Die Kosten für eine Fer­ti­li­täts­be­hand­lung hängen von un­ter­schied­li­chen Fak­toren, allen voran der Wahl der Be­hand­lungs­me­thode ab. So ist der Auf­wand für eine In­se­mi­na­tion we­sent­lich ge­ringer als für die Me­thoden der IVF und ICSI. Die Kosten für eine In­se­mi­na­tion liegen für kran­ken­ver­si­cherte Paare bei 400 bis 800 Euro. Die ICSI stellt dabei die auf­wän­digste Me­thode der künst­li­chen Be­fruch­tung dar. Zu­sammen mit den Me­di­ka­menten müssen Paare mit Kosten mit bis zu 6000 Euro rechnen.

För­de­rung für den Kin­der­wunsch in Bremen

Gibt es eine För­de­rung für den Kin­der­wunsch in Bremen?

Im No­vember 2021 hat der Bremer Senat be­schlossen, die För­de­rung für Paare mit un­er­fülltem Kin­der­wunsch aus­zu­weiten. Dabei nimmt Bremen eine Vor­rei­ter­rolle ein. Wäh­rend bun­des­weit le­dig­lich ver­hei­ra­tete, he­te­ro­se­xu­elle Paare mit Lan­des­mit­teln bei der Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches un­ter­stützt werden können, för­dert Bremen nun auch un­ver­hei­ra­tete und gleich­ge­schlecht­liche Paare. Da­durch werden un­ge­wollt kin­der­lose Paare er­heb­lich ent­lastet. Bis­lang wurden von den meisten Kran­ken­kassen ma­ximal 50% der Be­hand­lungs­kosten für meist nur drei Ver­suche über­nommen. Ins­ge­samt 80.000 Euro stehen dem Land Bremen als zu­sätz­liche För­de­rung zur Ver­fü­gung. Der Zu­schuss um­fasst 50% des Ei­gen­an­teils, den Paare leisten müssen.

Vor­aus­set­zungen für die För­de­rung sind:

  • At­tes­tierte Er­folgs­aus­sicht der Kin­der­wunsch­be­hand­lung
  • Ärzt­liche Fest­stel­lung der Un­frucht­bar­keit
Kri­te­rien

Was sind wich­tige Kri­te­rien bei der Aus­wahl eines Kin­der­wun­sch­zen­trums?

Bevor Du Dich in eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung be­gibst, soll­test Du Dich vorab dar­über in­for­mieren, welche Leis­tungen vom je­wei­ligen Zen­trum in der Nähe an­ge­boten werden. Auch der tech­no­lo­gi­sche Stan­dard des La­bors sollte in Deinen Aus­wahl­kri­te­rien eine Rolle spielen. Ei­nige Kli­niken ver­öf­fent­li­chen ihre Er­folgs­quoten bei der künst­li­chen Be­fruch­tung, die eben­falls ein Indiz für für Fort­schritt­lich­keit und die Er­folgs­aus­sichten sein können.

Ver­ein­bare am besten vorab einen Be­ra­tungs­termin oder be­suche In­fo­abende, um einen Ein­druck von Deinem Kin­der­wun­sch­zen­trum zu be­kommen. Ein wei­teres Ent­schei­dungs­kri­te­rium sind die Kosten, die von Klinik zu Klinik er­heb­lich va­ri­ieren können. Soll­test Du auf eine Sa­men­spende an­ge­wiesen sein, dann achte darauf, ob es Ko­ope­ra­tionen der Klinik mit Sa­men­banken gibt.