An­drea Helten

Raspberry leaf tea: ef­fect, do­sage and ap­p­li­ca­tion 

Der Him­beer­blät­tertee wird aus den Blät­tern der Him­beer­pflanze (Rubus idaeus) ge­wonnen. Diese werden im grünen, saf­tigen Zu­stand ge­pflückt, da sie in dieser Form die meisten Wirk­stoffe ent­halten, und an­schlie­ßend ge­trocknet. Eine Mi­schung ent­hält so­wohl ganze als auch ge­schnit­tene Blätter der Him­beer­pflanze. Du kannst eine fer­tige Mi­schung zum Bei­spiel in Apo­theken oder Re­form­häu­sern kaufen oder auch on­line in di­versen Shops.

Him­beer­blät­tertee darf nicht Kin­der­wunsch-Tee heißen

Auf­grund der feh­lenden Stu­dien zur Wir­kung des Tees dürfen Händler den Him­beer­blät­tertee nicht mehr als „Kin­der­wunsch-Tee“ ver­kaufen. Dies wurde durch ein Ur­teil des Ober­lan­des­ge­richtes Köln von Juni 2019 be­legt.

Wir­kung des Him­beer­blät­ter­tees bei Kin­der­wunsch

Der Tee aus den ge­trock­neten Blät­tern der Him­beer­pflanze gilt schon seit Jahr­hun­derten als Heil­pflanze. Heb­ammen wenden ihn bis heute bei schwan­geren Frauen an, um die Wehen zu för­dern und die Ge­burt zu er­leich­tern. Dar­über hinaus soll Him­beer­blät­tertee aber auch bei Frauen mit Kin­der­wunsch dabei helfen, end­lich schwanger zu werden. Auch wenn es keine be­leg­baren wis­sen­schaft­li­chen Stu­dien gibt, so hat sich die Wirk­sam­keit des Auf­gusses häufig in der Praxis be­wiesen. [1]

Frau trinkt Tee und liest Buch

Him­beer­blät­tertee zur Sta­bi­li­sie­rung des Zy­klus

In den Blät­tern der Pflanze sind so­ge­nannte Phy­to­hor­mone ent­halten, die eine ähn­liche Wir­kung haben wie Ös­tro­gene. Diese wirken sich po­sitiv auf die Ei­zell­rei­fung aus und können auch den Aufbau der Ge­bär­mut­ter­schleim­haut för­dern. Kommt es zu einer Be­fruch­tung der Ei­zelle, dann kann sich diese besser ein­nisten. Daher wird der Auf­guss vor allem in der ersten Zy­klus­hälfte bis zum Ei­sprung emp­fohlen. Zudem kann der re­gel­mä­ßige Ge­nuss des Tees einen un­re­gel­mä­ßigen Zy­klus sta­bi­li­sieren.

Him­beer­blät­tertee und Frau­en­man­teltee bei Kin­der­wunsch

Him­beer­blät­tertee wird häufig in Kom­bi­na­tion mit Frau­en­man­teltee emp­fohlen. Wäh­rend Him­beer­blätter in der ersten Zy­klus­hälfte beste Vor­aus­set­zungen für einen Ei­sprung schaffen, wird Frau­en­man­teltee ein po­si­tiver Ein­fluss auf die Gelb­kör­per­pro­duk­tion in der zweiten Zy­klus­hälfte nach­ge­wiesen.

Him­beer­blätter sollen die Durch­blu­tung der Ge­bär­mutter för­dern

Ein Tee­auf­guss aus Him­beer­blät­tern kann ent­span­nend auf die Ge­bär­mutter wirken und die Durch­blu­tung stei­gern. Da­durch er­höht sich die Chance auf die Ein­nis­tung einer be­fruch­teten Ei­zelle. Der Tee ent­krampft und kann sich daher auch po­sitiv bei Re­gel­schmerzen aus­wirken.

Rei­ni­gung und Ent­gif­tung der in­neren Or­gane

Der Him­beer­blät­tertee soll eine rei­ni­gende und ent­gif­tende Wir­kung auf die in­neren Or­gane haben. Auch da­durch soll sich die Chance auf die Er­fül­lung des Kin­der­wun­sches er­höhen. Zudem ent­halten die Blätter neben den ent­kramp­fenden Gerb­stoffen auch Vit­amin C, Eisen und Kal­zium.

Zu­be­rei­tung und An­wen­dung des Him­beer­blät­ter­tees

Him­beer­blät­tertee gilt als Na­tur­heil­mittel, das eher län­ger­fristig wirkt. Bis eine zy­klus­re­gu­lie­rende Wir­kung ein­tritt, kann es also ei­nige Zeit dauern. Du soll­test den Tee immer frisch auf­brühen und ihn dann warm in kleinen Schlu­cken trinken.

So be­rei­test Du Dir den Him­beer­blät­tertee zu

1.      Für etwa 300 ml Tee be­nö­tigst Du einen ge­häuften Tee­löffel ge­trock­neter Him­beer­blätter.

2.      Brühe die Tee­mi­schung mit ko­chendem Wasser auf.

3.      Der Tee muss ca. 10 bis 15 Mi­nuten ziehen.

Wie schmeckt Him­beer­blät­tertee?

Der Tee aus den ge­trock­neten Him­beer­blät­tern ist nicht mit einem Früchte- oder Kräu­tertee ver­gleichbar. Frauen mit un­er­fülltem Kin­der­wunsch trinken den Him­beer­blät­tertee eher wegen der er­hofften Wir­kung, als auf­grund seines Ge­schma­ckes. Him­beer­blät­tertee hat einen eher bit­teren, leicht stro­higen Ge­schmack.

Tipp: Du kannst ihn Dir mit Honig ver­süßen, um den Ge­schmack des Him­beer­blät­ter­tees etwas auf­zu­werten.

Frau trinkt Tee

Do­sie­rung und Ne­ben­wir­kungen des Him­beer­blät­ter­tees

Damit die Wirk­stoffe in der Pflanze ihre po­si­tiven Ef­fekte auf Deinen Körper ent­falten, soll­test Du den Tee re­gel­mäßig und über einen län­geren Zeit­raum trinken. Etwa zwei bis vier Tassen pro Tag sind emp­feh­lens­wert. In dieser Do­sie­rung soll­test Du keine nen­nens­werten Ne­ben­wir­kungen spüren.

Al­ler­dings gilt auch bei diesem Na­tur­pro­dukt: Viel hilft nicht un­be­dingt viel. Bei einem über­mä­ßigen Konsum kann es zu Durch­fall und Sod­brennen kommen. Im schlimmsten Fall werden all­er­gi­sche Re­ak­tionen aus­ge­löst. Soll­test du Vor­er­kran­kungen wie einen sehr hohen Blut­druck haben, dann sprich vor der An­wen­dung des Tees am besten mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.

Him­beer­blät­tertee und seine Wir­kung in der Schwan­ger­schaft

Hat es dank des Him­beer­blät­ter­tees mit der Schwan­ger­schaft ge­klappt, soll­test Du ihn di­rekt nach dem po­si­tiven Test ab­setzen. Der Tee­mi­schung wird näm­lich auch eine we­hen­för­dernde und ge­burts­för­dernde Ei­gen­schaft nach­ge­sagt, so­dass es im schlimmsten Fall zu einer Früh­ge­burt kommen kann.

Aus diesem Grund soll­test Du erst wieder an­fangen, Him­beer­blät­tertee zu trinken, wenn Du kurz vor der Ge­burt stehst. Heb­ammen emp­fehlen ihn Frauen, um die Wehen-Phase zu ver­kürzen und die Ge­burt für die Schwan­gere leichter zu ma­chen. Dazu gibt es sogar Stu­dien, die eine kür­zere, zweite We­hen­phase durch die An­wen­dung des Tees be­legen. [2] Ist von vorn­herein ein Kai­ser­schnitt ge­plant, dann soll­test Du die An­wen­dung des Tees auf­grund seiner durch­blu­tungs­för­dernden Wir­kung un­be­dingt vorab mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt ab­spre­chen.

Über Fer­tilly

Wir bei Fer­tilly haben es uns zur Auf­gabe ge­macht, Paare (homo- und he­te­ro­se­xuell) und Sin­gles auf dem Weg zur Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu be­gleiten. Dabei ist es uns wichtig Trans­pa­renz im Be­reich der An­ge­bote zum Thema Kin­der­wunsch zu schaffen, In­for­ma­tionen und Wissen zu den Themen Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu helfen, die am besten pas­sende Kin­der­wun­sch­klinik zu finden. Durch Ko­ope­ra­tionen mit erst­klas­sigen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land werden An­fragen über Fer­tilly be­vor­zugt be­han­delt. Somit um­gehen un­sere Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten die sonst meist langen War­te­zeiten und kommen schneller an ihr Ziel.

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Li­te­ratur

[1] Wal­raff, D. et al.: Kin­der­wunsch. Der Rat­geber des Be­ra­tungs­netz­werkes Kin­der­wunsch Deutsch­land (BKiD), Kohl­hammer Verlag, 2014