Jenia Chor­naya

Sin­gles mit Kin­der­wunsch

Heute setzt die Er­fül­lung des ei­genen Kin­der­wun­sches keine feste Part­ner­schaft voraus, und eine ge­plante Solo-Mut­ter­schaft ist immer häu­figer zu be­ob­achten.

Sin­gles mit Kin­der­wunsch

Die An­zahl der al­lein­ste­henden Frauen mit Kin­der­wunsch wächst und die Idee einer Mut­ter­schaft auch ohne Partner wird für viele Frauen zu­neh­mend denkbar. Gemäß einer Studie des Bun­des­mi­nis­te­riums für Fa­milie können sich 34% der kin­der­losen Frauen im Alter von über 30 Jahren eine Mut­ter­schaft ohne Mann vor­stellen.

Wie kann eine Sa­men­spende Sin­gles mit Kin­der­wunsch helfen?

Sin­gles mit Kin­der­wunsch sind auf eine Sa­men­spende an­ge­wiesen. Theo­re­tisch kann diese ent­weder von einem pri­vaten Spender, oder von einer Sa­men­bank im In- oder Aus­land kommen.

Im Ver­gleich zu vielen an­deren Län­dern sind an­onyme Sa­men­spenden in Deutsch­land ver­boten und alle per­so­nen­be­zo­genen An­gaben der Spender müssen im Sa­men­spender-Re­gister ge­spei­chert werden. Somit haben auch Kinder, die mit Hilfe einer Sa­men­spende zur Welt ge­kommen sind, die Mög­lich­keit, In­for­ma­tionen über ihren bio­lo­gi­schen Vater zu er­halten.

Frau mit Kind beim Spielen

 

Die Ge­set­zes­lage für Sin­gles mit Kin­der­wunsch

Wäh­rend die ge­sell­schaft­liche Vor­stel­lung einer Fa­milie sich nicht mehr aus­schließ­lich an die klas­si­sche Mutter-Vater-Kind-Kon­stel­la­tion hält, bleibt die Sa­men­spende für Sin­gles eine recht­liche Grau­zone. Woran liegt dies?

Die von der Bun­des­ärz­te­kammer ver­öf­fent­lichte Richt­linie ver­bietet es, al­lein­ste­hende Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten an­zu­nehmen. Auch wenn die Emp­feh­lung nicht rechts­ver­bind­lich ist, halten sich viele Kin­der­wun­sch­zen­tren daran und wei­gern sich, al­lein­ste­henden Frauen mit Kin­der­wunsch wei­ter­zu­helfen.

Al­ler­dings wird die deut­sche Fort­pflan­zungs­me­dizin von dem im Jahr 1990 ver­fassten Em­bryo­nen­schutz­ge­setz ge­re­gelt, in dem die Sa­men­spende nicht ex­plizit er­wähnt wird. Ge­ne­rell ist sie so­wohl für he­te­ro­se­xu­elle und les­bi­sche Paare, als auch für Sin­gles mit Kin­der­wunsch er­laubt, so­lange es je­manden gibt, der die Va­ter­schaft für das Kind an­er­kennt.

Doch auf­grund der un­zu­rei­chenden ge­setz­li­chen Re­gu­lie­rung kann im Streit­fall der be­han­delnde Arzt als ge­setz­li­cher Vater (sprich der­je­nige, der die Schwan­ger­schaft ver­ur­sacht hat) für das Kind be­nannt werden, und zu Un­ter­halts­zah­lungen ver­pflichtet werden.
Nach dem Ge­set­zes­be­schluss zum Spen­der­re­gister im Jahr 2017 hat sich diese Si­tua­tion zwar ent­schärft, doch viele Ärzte haben wei­terhin Angst, als Ver­ur­sa­cher der Schwan­ger­schaft an­er­kannt zu werden und wei­gern sich des­halb, Sin­gles mit Kin­der­wunsch zu be­han­deln.

Sin­gles mit Kin­der­wunsch und ihre Op­tionen

Den­noch gibt es ei­nige Mög­lich­keiten für Sin­gles mit Kin­der­wunsch. In Deutsch­land gibt es bei­spiels­weise ei­nige Sa­men­banken und Kin­der­wun­sch­kli­niken, die — trotz der lü­cken­haften Ge­set­zes­lage — auch Sin­gles oder les­bi­sche Paare mit Kin­der­wunsch be­han­deln. Da­neben bieten sie Be­ra­tungs­leis­tungen zu den Kosten, der Spen­der­aus­wahl, sowie den Her­aus­for­de­rungen, auf die sich eine al­lein­ste­hende Frau mit Kin­der­wunsch ge­fasst ma­chen sollte, an.

Auch in meh­reren eu­ro­päi­schen Nach­bar­län­dern ge­hört die Sa­men­spende für Al­lein­ste­hende zum Alltag der Re­pro­duk­ti­ons­me­dizin. Länder wie Spa­nien und Dä­ne­mark sind für ihre li­be­rale Ge­set­zes­lage be­kannt, und ge­hören zu be­liebten De­sti­na­tionen bei Sin­gles mit Kin­der­wunsch.

Mutter mit Kind

 

Über Fer­tilly

Wir bei Fer­tilly haben es uns zur Auf­gabe ge­macht, Paare (homo- und he­te­ro­se­xuell) und Sin­gles auf dem Weg zur Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu be­gleiten. Dabei ist es uns wichtig Trans­pa­renz im Be­reich der An­ge­bote zum Thema Kin­der­wunsch zu schaffen, In­for­ma­tionen und Wissen zu den Themen Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu helfen, die am besten pas­sende Kin­der­wun­sch­klinik zu finden. Durch Ko­ope­ra­tionen mit erst­klas­sigen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land werden An­fragen über Fer­tilly be­vor­zugt be­han­delt. Somit um­gehen un­sere Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten die sonst meist langen War­te­zeiten und kommen schneller an ihr Ziel.

Du möch­test Dich weiter über Kin­der­wun­sch­zen­tren, Er­folgs­raten und Preise in­for­mieren, melde Dich gerne über diesen Fra­ge­bogen bei uns. Wir be­raten Dich kos­tenlos und un­ver­bind­lich.

 

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